Hanns Seydel

EIN BILD VON EINER FRAU (2020)


"Ehret die Frauen! Sie flechten und weben
Himmlische Rosen ins irdische Leben,
Flechten der Liebe beglückendes Band.
Sicher in ihren bewahrenden Händen
Ruht, was die Männer mit Leichtsinn verschwenden,
Ruhet der Menschheit geheiligtes Pfand."
(Schiller: "Würde der Frauen", 1. Strophe).



Seit Jahren ich Dich kenn`,
ein Feuer in mir brenn`.
Deine Schönheit fasziniert,
echte Freude sie gebiert.
Du bist für mich die Frau der Träume
und diese, sie sind niemals Schäume.
Doch schon lang, Du bist verheirat`,
so ist mein` Freud` mit Leid gepaart.

Nach fast ei`m halben Jah`,
ich Dich neulich wieder sah.
Dein` Umarmung war so herzlich,
dass sie berührt mein tiefstes Ich.
So sah ich Dich nun endlich wieder,
Du Bild von einer herrlich` Frau.
Und wieder ging`s durch meine Glieder
und wieder war der Himmel blau.

Wunderschön warst Du geschminkt,
Deine Ohren waren schön beringt.
Deine herrlich` leuchtend` Augen
war`n umrahmt von der Farben blauen.
Dein herrliches Gesicht,
man vergisst es einfach nicht !
Es ist an sich schon ein Gedicht
und leuchtet mehr als jedes Licht !

Und Deine herrliche Frisur
erzeugt stets Freude pur.
Dein` herrlich schlank` Figur
wird bewundert nur und nur.
Und wieder war`s Dein` Schönheit,
die Frohsinn bringt und Heiterkeit.
Wie keine andre weit und breit
machst Du uns von all` befreit.

Eine goldenfarbge Jacke
enorm Dich herrlich zierte.
Dein langer Rock in heller Farbe
uns geradezu betörte.
Dein Geschmack für gute Kleidung,
für mich hatt` immer schon Bedeutung.
Auch dies ist ein` Bereicherung,
die Freud` daran ist kein` Vergeudung.

Das Gespräch mit Dir und Deinem Mann
fand in schöner Stimmung statt.
Und eh` die Zeit zum Schluss verrann,
war reinste Freude da ganz glatt.
Jed` Gespräch mit Dir,
es ist der reinst` Genuss.
Bekannt ist Deine Lieb` zum Tier,
Dich zu ehren, ist ein Muss.

Bezaubernd ist Dein Anblick,
wahr und ehrlich, ohne Trick.
Es bleibt fürwahr ein Glück,
durch Dich nie zu sein bedrück`.
Tagelang, ich seh` Dein Bild
in meiner gut` Erinnerung.
Und die, sie ist ganz mild
und eine echt` Bereicherung.

Da trieb`s mich bald, zu schreiben
was mich richtig tief bewegt.
Fern liegt`s mir, zu übertreiben,
doch Du bist`s, die Schönes nur erzeugt.
So schrieb ich mir`s vom Herz,
was ich tagelang erdacht`.
Und ich denke immer vorwärts,
Dich zu seh`n, danach ich tracht`.

Von keiner andren Frau,
das weiß ich ganz genau,
werd` ich mehr beeindruckt sein
wie von dem herrlich` Bilde Dein !
Eine Wohltat ist es,
Dich immer zu verehren.
Du bist etwas äußerst Seltenes
und Verehrung kann Keiner verwehren !

Wie andre auch, ich denke oft an Dich,
wie für andre, bist Du Bereicherung für mich.
Der gut` Charakter denkt nicht nur an sich,
er sieht mit Achtung auch das andre Ich.
Mit echter, echter Zuneigung
verehre ich Dich aus der Ferne.
Du bist verheirat`, also gibt`s kein` Annäherung,
doch Dein Bild, ich seh` es gerne.

Unbeschreiblich ist die Freude
stets, wenn ich Dich wiedersehe !
Die dauernd` Erinnerung an Dich
ist ein wundersames Bild für mich.
Ich freu` mich schon im Vorfeld
auf unser nächstes Wiederseh`n !
Für jeden bist Du eine Welt
des Frohsinns und der Freud`n !

Oft ich nächtlich träume
von Dei`m wunderbaren Bild.
Diese Träume sind kein` Schäume,
Wahrheit und Ehre in ihnen sind.
Denn wie am Tage, so auch in der Nacht,
nur Wertvolles erfüllet mich mit Macht.
Fern von allem Oberflächlichen,
gehört den besten Werten nur mein Trachten.

Immer mein, immer Dein
bleibt die wunderbar` Erinnerung.
Ohne die will ich nicht sein,
sie ist für mich Erneuerung.
Und hier, wo jeder jeden kennt,
gerade hier in dies` Geländ`,
ein jeder ehrt und achtet Dich
und ebenso auch ich.

Bei vielem, was ich schreibe,
mein` Gedanken sind bei Dir.
Und dauernd ich verbleibe
geduldig hoffend wie ein Stier !!
Nach mehreren Gedich`,
geschrieben über Dich,
dieses schöne hier
bedeutet sehr viel mir !!

( E N D E )
Hanns SEYDEL, 13.03.2020
( Werk 126 )



"Aber in kindlich unschuldiger Hülle
Birgt sich der hohe gläuterte Wille
In des Weibes verklärter Gestalt.
Aus der bezaubernden Einfalt der Züge
Leuchtet der Menschheit Vollendung und Wiege,
Herrschet des Kindes, des Engels Gewalt."
("Würde der Frauen", letzt Strophe)

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