Thomas-Otto Heiden

Das Marmeladenbrot

 

Das Marmeladenbrot

 

 

 

 

Im Dreck lag ein Stück Speck,
an einer Hauswand „Eck“.
Gleich bei den Tonnen voller Müll.
Dann kam ne Fliege angeflogen.
Sie legte ab ein Ei,
flog schnell hinfort.


Es dauerte nicht lang,
da wurde eine Made draus.
Die Made fraß den Speck,
hat sich dann schnell davon gemacht.
Verpuppte sich,
in nur einer Nacht.
Hat sich vorher tief eingegraben.


Kurz darauf da wurd,
ne neue Fliege draus.

 

Es war ein Marmeladenbrot,
das diese Fliege angelockt.
Weg geworfen lag es da,
schon völlig eingeschmutzt.
Der Fliege die grad ausgeschlüpft,
war´s piep-egal.
Sie labte sich an diesem Mahl.

 

Und ohne das sie es gewusst,
wurd sie von einer fetten Spinne ausgeguckt.
Ihr Mahl zur Nacht sollte sie sein.
Die Spinne freute sich aufs leckere Mal
zur späten Nacht.

 

Doch hat auch sie nicht dran gedacht,
das jemand anders ihr,
nach ihrem Leben trachten könnte.


Ein Frosch der sah nach ihr.
Schnell weg, war dann das fette Spinnentier.
Genüsslich verspeist mit vollem Bauch,
sprang dann der Frosch mit einem Satz hinfort.

 

Der nahe Tümpel war ihm Rech,
zu seinem Pech,
traf er dort,
auf den alten Mr. Hecht.

 

Der Hecht mit seinem dicken Fang,
am nächsten Tag,
nach satter Nacht,
beim Angler,
an der Angel hang.

 

Und die Moral von dem Gedicht.

 

Esse niemals einen Hecht.

 

Wenn du nicht weißt,
was er vorher fraß.

 

Thomas-Otto Heiden 

 

 

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