Andreas Vierk

Meditation

 

 

 

 

Beende deine Monologe
und mach dich sinnenleer…
Ist nicht das Dasein eine Droge,
ein Hai der Hunger in der Woge,
der Durst ein klares Meer?

Mal brennt dein Haar in weißem Licht,
mal explodiert dein Hirn,
mal scheint es dir, als wärst du nicht,
und Wellenschaum ist dein Gesicht
und Rausch und Flut die Stirn.

Wie nur der Tod ertrinken kann,
so zieht es dich zurück.
Wenn selbst dein Traum zu nichts zerrann,
ins Nirgendwo und Nirgendwann,
dann bist du Glück im Glück.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 06.09.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Andreas Vierk schreibt seit seinem zehnten Lebensjahr Prosa und Lyrik. Er verfasste die meisten der Gedichte des „Septemberstrands“ in den Jahren 2013 und 2014.

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