Hanns Seydel

UNSERE TRAUMFRAU


Wie glänzen unsre Augen,
wenn wir sie sanft sehn.
Gerne wir sie dauernd schauen,
schade ist`s, wenn`s heißt, zu gehn.
Ihres Herzens schöner Schimmer,
für uns, er leuchtet immer.
Schon in der ersten Morgenröte,
wir denken an ihr` strahlend` Wärme.

Dauerhaft, wir sind verliebt
in die Frau, die uns so vieles gibt.
Unbehagen kennt sie kaum,
sie ist und bleibt für uns ein Traum.
In Sehnsucht schmachten wir
nach ihren schönen Küssen.
So wie mir, so geht`s auch Dir,
zu ihr hin wir immer müssen.

Hilfsbereit und herzensgut
ist ihr ganzes groß` Gemüt.
Die Gnade grüßt uns immer wieder,
wir wallend sing` der Liebe Lieder.
Das Edle sinkt zu uns hernieder,
herrlichst wunderbar wie früher.
Ganz gesegnetes Gehabe,
sie immer bereits hatte.

Aufopfernd und liebevoll,
sie in der Ehe herrlich wirkt.
Wir sehn, wie unsre Frau sein soll
und was die Wunderbare in sich birgt.
Unverblüht und unverdorrt,
wirkt ihr` Schönheit immerfort.
Im Überschwang der Hochgefühl`
sehn wir das, was wir gewähl`.

Und aus dem Stegreif, es entspringt
das, was stets nur schön beginnt.
Fürstlich werden wir beschenkt
mit Glück, das Jeder kennt.
Traurig ist ein jeder Abschied,
denn wir sind vom vorher` Glück benomm`.
Doch jeder, der sie wiedersieht,
ist gerne immer wieder komm` !



( E N D E )

Hanns SEYDEL, 24.03.2020

( Werk 138 )


 

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