Klaus Heinzl
Vier Sätze ...
Vier Sätze gingen auf die Reise
und es geschah auf jene Weise,
indem, in Briefpapier verstaut,
der Inhalt stumm war... gar nicht laut.
Erst als der Umschlag angekommen,
ein Mädchen diesen angenommen,
konnte man nun hier auch vernehmen,
den Inhalt... jenen angenehmen.
Es war ein Vers für sie allein,
von einem, der zwar ziemlich klein,
jedoch im Dichten eine Größe
( und auch ansonsten gar nicht böse.)
Vier Sätze bracht er zu Papier,
Vier Sätze kamen so zu ihr.
Und zauberten, warum auch nicht,
ihr glatt ein Lächeln auf´s Gesicht.
Ich hab dich lieb, mag dich gar sehr,
und das kommt nicht von ungefähr.
Doch, wenn das Schicksal gnädig sei,
dann ist dir das nicht einerlei.
Weil auf dem Brief Adresse stand,
sie den Versender sehr schnell fand,
ergab es sich, sehr bald sogar,
die Wandlung in ein Liebespaar.
Was zeigt uns dieser Sachverhalt,
das Glück zeigt sich in der Gestalt,
die erst einmal auf Reisen geht,
bevor man dessen Sinn versteht.
© kh. 10.09.2020

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 10.09.2020.
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