Sonja Soller

Auf der Flucht...

Die halbe Welt ist auf der Flucht,
sie bei uns ein neues Zuhause sucht,

doch seht es endlich ein,
es wird nicht allen geholfen sein.
Sie unser Leben, unsere Regeln ignorieren,
sie kaum akzeptieren.
Uns als Menschen nicht respektieren.
Was sie von uns erwarten,
können sie selber nicht halten,
sie die Gemüter spalten.

Viele Menschen aus aller Welt aufeinanderstoßen,
lassen teils Verständnis und Toleranz vermissen,
zeigen Wut und Zorn stattdessen,
befeinden sich gegenseitig,
sind sich in vielen Dingen nicht einig.
Wie sollen wir das alles schaffen,
ohne an Möglichkeiten zu erschlaffen.
Wo kommen nur die Gelder her????
Helfen tun wir gerne;
in Maßen, nicht jedoch in Massen.

Aushalten muss es unsere Bevölkerung.
hin und her gerissen von Angriffen auf Leib und Leben,
von Angst und Ungewissheit umgeben.
Nicht Allerorts, doch setzt es sich schleichend fort.
Wer ein fremdes Land um Hilfe bittet,
eine Zuflucht für sich und seine Familie sucht,
ist nicht gleich auf Rosen gebettet.
Sollte sich in die Gesellschaft fügen,
sich integrieren, andersdenkende respektieren,
die anderen Glaubens sind, nicht bekriegen.

Sicher ist es nicht leicht, ein fremdes Land,
man nichts als eine ungastliche Unterkunft vorfand.
Ein neues Zuhause zu finden ist schwer,
doch unsere Herzen sind langsam leer.

 

16.09.2020 © Soso

Aus einem Krieg zu fliehen, um in einem anderen Land Hilfe zu finden, dem verschließe ich mich nicht.Das ist ein ganz klare Sache.
Die Menschen unterschiedlicher Nationen, die in den Unterkünften aufeinandertreffen, in der gleiche Situation sind, wie alle dort, bekriegen sich teilweise gegenseitig. Die Migranten, denen unsere Lebensart nicht gefällt, Überfälle, Vergewaltigungen begehen, morden und rauben, dafür habe ich kein Verständnis. Von den Sozialbetrügereien will ich gar nicht erst sprechen.
Es gibt natürlich auch die Hilfesuchenden, die sich wirklich integrieren wollen, unsere Sprache lernen, unsere Lebensart respektieren. Nur so kann man miteinanderleben. Da ich in einem sozialen Brennpunkt gearbeitet habe, weiß ich davon.
Wenn ich in ein fremdes Land fahre (und wenn es nur im Urlaub ist) muss ich mich den Regeln dort anpassen, anders geht es gar nicht.
Nichts anderes wünsche ich mir von den Fremden, die in unser Land kommen.
Es geht nur miteinander, nicht gegeneinander.

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 16.09.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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