Gabriele A.

Durch den Nebel des Grauens

 

Weit draußen fernab jeder Küstennähe
wo sich nicht mal das kleinste Lüftchen rührt
die Jacht durch dicke Nebelschwaden führt
dass man die Hand fast nicht vorm Auge sähe

In dichten Nebelschleiern flimmern Schlieren
als dränge durch den Dunst ein kleiner Strahl
gespenstig milchig schauderhaft und fahl
die Zeit begann in´s Mystische zu führen

Ach windet sich nicht dort ein dunkler Schatten
die Midgardschlange schlingelt stolzgeschwellt
mit Loki sich im Norden um die Welt
über den Meeresspiegel den aalglatten

Gibt es den Riesenkraken in der Tiefe
der schmierig legt die Arme um mein Boot
uns widerlich hinabzieht in den Tod
falls der Klabautermann uns wirklich riefe

Die Zeit der Monster findet nie ein Ende
Seeschlangen Riesenfische Kreaturen
abscheulich grauenhaft zudem Figuren
und hinterm Horizont das Nichts Niente

Ein Schiff dringt durch die trübe Nebelbrühe
es ziert ein großer Drachenkopf den Bug
die Wikinger oder gar nur ein Spuk
der an der Nebelbank vorüberziehe

Lässt modriger Geruch die Nase rümpfen
ein scheußliches Geschöpf welches bewacht
das Tor zur Unterwelt bei Tag und Nacht
in Griechenland bei Lerna in den Sümpfen

S´ist Hydra diese 9köpfige Schlange
die Schwester von Chimera Cerberus
ihr Atem schlimmer als ein Todeskuss
mit ihrem Gift war ständig sie zugange

Wir segelten durch Mythen und Gezeiten
nur du und ich in einer eignen Welt
nicht nur an Land bist du einfach mein Held
nein auch auf See der Ozeane Weiten

Der Nebelwand sind wir gewiss entronnen
Poseidon gab uns sicheres Geleit
wohl zwischen jenem Strudel uns´rer Zeit
nun scheinen für uns wieder 7 Sonnen


@Nordwind





 

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