Gabriele A.

Das falsche Lied der Sirenen

 

Mischwesen mit goldfarbnem Gefieder
halb Vogel mit dem Kopf von einer Frau
auf einer Insel ließen sie sich nieder
woher sie kamen weiß niemand genau

Wie imposant sie mit dem Körper wippen
wenn man sie auf den Felsen sitzen sieht
doch Unrat Knochen sammeln sich in Klippen
todbringend treibt der Wind auf´s Meer ihr Lied

Liebreizender Gesang wohlklingend magisch
der unstillbare Sehnsucht just erweckt
das Opfer sein verlangen neu entdeckt
die Freude währt nicht lange endet tragisch

Die Männer sind Sirenen schnell verfallen
nichtsahnend was noch schreckliches geschieht
und reißen ihren Fang mit scharfen Krallen
in 1000 Stückchen übelst exquisit

 

© Nordwind

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Gabriele A.).
Der Beitrag wurde von Gabriele A. auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 18.09.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Die Autorin:

Bücher unserer Autoren:

cover

Lebensscherben von Flora von Bistram



Susanne, eine kranke und depressive Frau erinnert sich durch die behutsame Führung eines Psychotherapeuten an verschüttete Erlebnisse in ihrer Kindheit, die geprägt sind von Misshandlungen durch die Eltern und Missbrauch eines Onkels vom 4. Lebensjahr an

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (0)

Gabriele A. hat die Funktion für Leserkommentare deaktiviert

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Mythologie" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Gabriele A.

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Ein Flügel des Glücks von Gabriele A. (Kinder & Kindheit)
Aeolus, König aller Winde von Sieghild Krieter (Mythologie)
HANDSCHRIFT von Paul Rudolf Uhl (Aktuelles)