Hanns Seydel

DER KAMPF DER KREUZRITTER


Für den Glauben kämpften sie,
Ängste, Furcht, sie kannten nie.
Wuchtig, heftig, markig, rührig
warn die Ritter heilig selig.
Vorwärts drängen, vorwärts eilen,
das war echtes Rittertum.
So konnt` die Ritter nichts versäumen
und die Starken blieb` nie stumm.

Ein jeder Ritter trug ein Wappen,
wurd` begleit` von einem Knappen.
Die Ehre wahrhaft zu erhalten,
stark, sie konnten es gestalten.
Hocherhobnen Hauptes hatten
die Ritter hehr erhab` das Sagen.
Gottes Segen war zugegen
auf ihren ehern ernsten Wegen.

Und ein Heer von Kreuzfahrern
eroberte Jerusalem vor Jahren.
Die Ritter warn erfüllt davon, zu wagen,
und das an allen ihren wuchtgen Tagen.
Äußerst kraftvoll wie in jungen Zeiten,
der reife Ritter schwang sein Schwert.
Zum sichren Schutz, er hob den Schild
und wollt` den wilden Kampf bestreiten.

Doch die Ritter kämpften mit Gefahren,
denn böse Wetter sie gewahrten.
Aus der Höhe in die Tiefe rasend,
waren wilde Riesenkörner hagelnd.
Fatal floss` riesenhafte Regenmass`
und machten Kämpfer, Erde nass.
Tropfend, ohne jedes denkbar` Ende
war beim Kampf der dichte Rege`.

Tobend war trotzdem das Ringen,
um den Sieg nur sicher zu erringen.
Und wie beim flammenden Inferno,
so brannt` der Ritter Seele lichterloh.
Und richtig laut, so war das Krachen,
wie wenn überall wärn Drachen.
Doch es wirkten Siegeswillns Gefühle
in des Kampfes übermäßig wild` Gewühle.

Und dann, der Sieg, er ward errungen,
des Kreuzes Ritter waren feuertrunken.
Dann wandten sie sich ernsthaft ab,
für sie war alles nur ein großes Grab.
Und verwundert sahen die Verlierer
die Gnad` der siegreichen Gewinner.
Denn friedlich wirkt` die siegreich` Ritter
und für die Verlierer war nichts mehr bitter !



( E N D E )

Hanns SEYDEL, 06.04.2020

( Werk 150 )


 

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