Maximilian Wohler

Worte und Gewogen

Man muss das Schöne sehen um es selbst in sich zu erwecken.

Ohne die Erinnerung an das Schöne sind wir selbst düster.
Jede Schneide, jedes Wort bezieht sich dann darauf dass es zwar laut Sagen das Schöne gibt, man sich selbst aber eher in der Ungewohntheit; eben seiner Abwesenheit daran entfremdet hat.
Ich frage mich wirklich, wer schreibt über das Schöne?
So himmelhoch jauchzend?
In den meisten von uns lebt doch nur der Abgrund wenn wir schreiben.

Und daß meine ich in einem totalen Realismus..
Meist wurde dieser nur gemalt..
Und wenn Worte über ihn ausgesprochen wurden, ach wie schrecklich!

Bleiben wir dabei dass die Kunst ein Genuss ist!

Bleiben wir dabei dass ich nicht verstehe warum das Schöne so schwer in Worte zu fassen ist!
Wahrscheinlich weil niemand das Wort "Ich bin glücklich mit dir!" als Kunst auffasst!

Glücklich mit dir zu sein; du Schönheit - dass weiß der Mensch, dieß kann keine Kunst sein!
Dieß muss eine Gegebenheit sein, die von Eden verschenkt wurde!

An dem Bild kann man zweifeln ob es denn wirklich so düster in der Seele gebrannt hat!

Oft bleibt zwar der Augenschein finsterer Gräuel; das innere der Seele des Künstlers hängen..
Es dauert aber auch ein Bild zu malen, malt sich im langen Zweifel derer in der der Fanatismus keinen Dialekt des Hasses ergreifen kann..
Sodass das Bild auch die Anwesenden zweifeln lässt: War der Mensch dort immer eins?
Und in dem Bild verschwimmt die Ansicht!
Meist aber nie im Wort!
Denn im Wort ist immer der konzentrierte Geist des Argwohns, irgendetwas besser zu machen!

Im Bild kann niemals der Ausdruck schwimmen: Hier wollte ich besser sein!
Denn dann ist es nicht schön..
Niemand würde sich so ein hässliches Bild anschauen wo der Künstler sebst reiner sein wollte als seine Seele!
Ich frage mich:
Warum dann nur im Wort?

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 20.09.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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