Andreas Vierk

Rätselhafte Wesen

 

 

 

Wir schmelzen in die eignen Schatten,
wir reißen in den Wellen,
wir treiben mit den Wasserratten,
um die Forellen zu begatten
und neu empor zu quellen.

Wir wollen binden, doch wir lösen,
wir wollen lidlos wachen,
um doch am Mittag einzudösen.
An unsren Flanken klingeln Ösen
von Charons grauem Nachen.

Du kannst uns schlafend überschreiten,
dann werden wir uns bäumen,
um unter dir schnell abzugleiten,
als würdest du auf Tümmlern reiten,
dich uns ins Dasein träumen…

 

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 23.09.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Andreas Vierk schreibt seit seinem zehnten Lebensjahr Prosa und Lyrik. Er verfasste die meisten der Gedichte des „Septemberstrands“ in den Jahren 2013 und 2014.

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