Roland Drinhaus

Herbstimpression







Es färben frisch gegilbte Zweige,
das dunkle grün des Pflaumenbaums.
Die Pflaumen liegen unter diesem,
doch das stört all die Spatzen kaum,
die gar sich freuen wenn sie dort,
beim picken eine Made finden,
den Hunger stillen sie sofort,
da können sie sich noch so winden.


Der Sonnenblume dunkler Kern,
weist Lücken auf, weil Meisen gern,
sich eifrig um die Kerne kümmern
und den Schnabel unentwegt, in die schon blasse Blume hämmern.


Das gelb und rostbraun, manchmal rot,
greift mehr und mehr sich täglich um.
Der Mais ist an den Spitzen beige,
der Wind weht Blätter wild herum.
So sagen wir, das Jahr kommt langsam,
in des Herbstes Rentenzeit,
auch die Sonne zeigt sich sparsam,
wechselt oft ihr Wolkenkleid.


So zeigt sich melancholisch klar,
wie kurz der warme Sommer war
wir bleiben mehr und mehr zu Hause,
trinken Tee oder Kaffee, in mancher etwas läng'ren Pause.


Wir wenden uns der Lyrik zu,
denn bisher war zu selten Zeit,
doch Kind und Hund zeigt keine Ruh,
bei wachsender Langweiligkeit.
So dreht man dann die Heizung auf,
weil Wärme fördert Müdigkeit,
die nimmt am abend ihren Lauf,
in herbstgewollter Schläfrigkeit.


Doch glaubt mir nicht, was ich hier schreibe,
weil ich als Autor munter bleibe.
Trotz Regen lauf ich los mit Schirm,
höre was der Wind mir sagt und lass mich von ihm navigiern.









 

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