Claudia Ramm

Vergänglichkeit

Grauer Himmel,  feuchte Luft
und dazu ein Moderduft, 
Blätterhaufen auf den Wegen, 
feuchter, kalter Nieselregen. 

Angefressne Fallobstreste, 
locken Ameisen als Gäste
und des toten Hasen Aas, 
schmeckt den Krähen ja zum Fraß.

Nebel wallt in früher Stunde, 
zieht durch Straßen seine Runde. 
​​​​​Tausend Eicheln überall, 
brechen auf mit leisem Hall. 

Stille webt sich durch das Land, 
herbstlich färbt sich das Gewand. 
Vergänglichkeit zeigt sein Gesicht, 
bis auch die letzte Blüte bricht. 

Hält uns den Spiegel nüchtern vor, 
doch auch der Hoffnung frohes Tor. 
Denn aus des Herbstes tristem Streben
erwächst im Frühling neues Leben. 

So zeugt ja diese stille Zeit,
von Sterben und Vergänglichkeit. 
Was uns das Leben auch antut, 
am Ende wird doch alles gut. 
(c) Claudia Ramm
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