Rudolf Leder

im aargau sind zwei liäbi (aufdatiertes Volkslied)

im aargau sind zwei liebi

s’marieli und de heiri

die händ enand so gärn

die händ enand so gärn

 

heiri got is terrrorland

kämpft dört und nid für’s vaterland

wenn chunnt er wieder hei

warum loht er mi so elei

 

s’wird summer über’s johr

s’isch fascht nümme wohr

wenn d´rose blüeje bluetig rot

isch mänge mäntsch scho tot

 

s’johr das wär jetzt verbi

wie au d’liebi vom marieli

de heiri isch wieder frei

er chunnt jetzt glücklich hei

 

er hinkt dur´s gässli ufe

het alli müeh bim schnuufe

wo’s marieli im fänschter schtoht

vor liebi er fascht vergoht

 

gott grüess di du hübschi du fini

i hoff’ du bisch no immer mini

mis härz das chlopfet nur für di

i möcht’ jetzt immer bi dir sii

 

wie chan ich dir no gfalle

ha gmeint du sigsch scho gfalle

ha längscht en andere maa

uf dä i mi au schtütze cha

 

en hübsche und en treue

wo mi jede tag tuet freue

eine wo ohni chefi läbe cha

won i für ewig bhalte cha

 

heiri zieht dur’s gässli abe

luuter träne laufe ihm abe

er truuret und briegget sehr

die absag fallt ihm schwer

 

do begegnet ihm sini mueter

sie frogt sich warum tuet er

so briegge und so truurig sii

wäge n’em chorb vom marieli

 

warum söll i denn nit truurig sii

d’liebi vom marieli isch verbii

jetz han i keis schätzeli meh

es tuet mer z’innerscht inne weh

 

wärsch du deheime blibe

hättsch du’s nid mit em IS tribe

so hättisch dis schätzeli no

so hättisch dis schätzeli no

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