Jürgen Skupniewski-Fernandez

Verzehrende Seele

Nun wird es Zeit mich in die Wellen zu legen

Salzkristalle auf meiner Haut zu lecken

Mich dem Himmel öffnen

Ins Unbekannte mich begeben

Ausgebreitet suchen meine Arme nach

Dem Wunder, dass uns Jahrtausende versprochen

Paradies soll es heißen, um das sich die Sterblichen reißen

Nackt will ich stehen, wenn deine Augen mich treffen

Das Verlangen soll sprechen

zwischen Himmel und Hölle tanze ich

Wirbelwinde reißen mich aus dem Wurzelgeflecht

Doch ich kann es nicht erreichen

Sehnend breit ich meine Arme nach

dem Schatten meines Ichs.

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Emotionale Welten von Jürgen Skupniewski-Fernandez



In den Gedichten hat der Autor das lyrische "Ich" durch ein vorwiegendes lyrisches "Du" bzw. "Wir" ersetzt, was eine kollektive Nähe zum Geschehenen hervorruft.
Die sehr eindrücklichen Beschreibungen leben von den vielen Metaphern und Vergleichen.
Eine klare und leicht verständliche Sprache sowie wohlgeformte Reime ermöglichen dem Leser einen guten Zugang zu den Gedichten.
Etwas für Lyrik-Liebhaber und jene, die gerne über das Leben philosophieren. Eine kleine poetische Reise, die den Leser zum Verweilen und zum Nachdenken über den Sinn des Lebens einlädt.

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