Adalbert Nagele

Bezaubernde Bergwelt

Die Berge sind mein Paradies,
da komm ich weg aus dem Verlies;
besteige sie, wann es nur geht,
wenn dort sogar ein Bergwind weht.

Ich bin kein Faust im Kämmerlein,
ich steig noch auf die Berge fein;
bei Sonnenschein bin ich ihr Gast
und halte oben meine Rast.

Nach Bergen bin ich stets verrückt,
bis das die Sonne sich verdrückt,
dann trete ich den Heimweg an,
dass ich davon berichten kann.


© Adalbert Nagele

Bild: Vor der Leobner-Hütte 1550m, links oben der Trenchtling, Höchster Gipfel: Hochturm (2081 m ü. A.),
rechts oben die Leobner Mauer (1.870 m) in der Hochschwabgruppe - Foto © by Adalbert Nagele

Auf den Bergen kommen mir immer wieder Gedanken von J.W.v. Goethe's Faust ins Gedächtnis.
Auszug aus Goethes Faust:
(In einem hochgewölbten, engen gotischen Zimmer
Faust unruhig auf seinem Sessel am Pulte)

Ach! könnt' ich doch auf Bergeshöhn
In deinem lieben Lichte gehn,
Um Bergeshöhle mit Geistern schweben,
Auf Wiesen in deinem Dämmer weben,
Von allem Wissensqualm entladen,
In deinem Tau gesund mich baden!

Weh! steck' ich in dem Kerker noch?
Verfluchtes dumpfes Mauerloch,
Wo selbst das liebe Himmelslicht
Trüb durch gemalte Scheiben bricht!
Adalbert Nagele, Anmerkung zum Gedicht

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