Hanns Seydel

J A H R E S Z E I T E N


Holder Frühling, junges Jahr,
erfreut sind Alle ganz und gar.
Gepflanzt wird das Gemüse,
gemäht wird Gartens Rasen.
Es lohnet sich die Mühe,
man denkt an schöne Sachen.
In Aufbruchstimmung ist das Tier
und seine Freude, die genießen wir.

Doch plötzlich wird der Himmel finster,
das Frühjahrsgewitter bahnt sich an.
Beeindruckt blicket man durchs Fenster
und harret dessen, was da kommen kann.
Aber der Donner kommet und geht,
ist wieder weg wie vom Winde verweht.

Frühling vorbei, Sommer ist da,
schönste Feste komm` im Jah`.
Die Natur zeigt ihre ganze Pracht
und fesselt uns mit seltner Macht.
Es wirkt des Sommers Hitze grell,
man schwitzet äußerst schnell.
Das Gemüse ist jetzt ausgereift,
dem Genießen sind wir zugeneigt.

Und wieder wird der Himmel finster,
Regenmassen prasseln nieder.
Das Volksfest ist gestört
und Viele sind enttäuscht.
Doch der Regen sich verziehet,
von der Sonn` wird alles bescheinet.

Sommer vorbei, Herbst ist angebrochen,
der Bäume Blätter fallen herab.
Auch Herbstes Farbigkeit wird gern genossen,
doch der Herbst ist auch Natures Grab.
Denn am Ende sind die Bäume kahl
und erscheinen dann nur noch fahl.
Die Tempratur wird immer kälter,
der Wind weht immer stärker.

Und wieder wird der Himmel düster,
ein gewaltger Sturme riesig tobt.
Das Wetter wird und wird nicht besser,
der Mensch, er siehet Rot.
Doch nach Stunden legt sich die Gewalt,
das Wetter scheint in schönrer Gestalt.

Der Herbst vorbei, der Winter gekommen,
die Tempraturen sinken und sinken.
Der Mensch sitzt daheim ganz versonnen
und beginnt, Bier oder Wein zu trinken.
Nach und nach fängts an, zu schnein,
wer draußen war, kommt ins Haus hinein.
Des Tages Helle ist früh zu Ende
und lang sind des Winters Abende.

Eiseskälte macht sich breit,
überall ist alles verschneit.
Doch die Sonne ist am Scheinen
und Gefrornes ist am Schmelzen.
Man sehnt sich stets nach Weihnacht`,
das uns immer große Freude macht !



( E N D E )

Hanns SEYDEL, 17.11.2020 / 18.11.2020

( Werk 193 )



 

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