Vertrauen

...wenn Dir sieben Jahre lang in Folge die Ernte verregnet
wirst Du dennoch auch im achten Jahr das Feld bestellen
oder Du darfst nicht länger Bauer sein.

Es war auf einem Geburtstag, da paddelte ein 21 jähriger Mann mit seiner Geschichte in die Runde: "also ich war jetzt 3 Monate verheiratet und wurde schon geschieden, o.k. einen Versuch mache ich noch!" Die Runde brach aus in schallendes Gelächter. Aber sie vergaßen: wir alle sind geneigt, den Regen des einen Jahres auf das andere hochzurechnen. Uns hat ein Mann mit Hakennase in die Suppe gespuckt also spucken alle Hakennasen in Suppen! Dann vergeben Frauen einem neuen, Mann der in ihr Leben tritt erst einmal nur die Handynummer, egal ob er deshalb die 20 fachen Gebühren trägt und sich pauschal an den Pranger gestellt fühlt, weil doch die Tatsache Mann bereits einen Halunken begründet und Männer quaken einer Frau beim Autofahren in den Takt weil ja alle Frauen ein Steuerrad nicht von einem Fahrrad unterscheiden können. Bei all dem vergessen wir: Der Mensch zieht immer das an womit sich seine Gedanken am meisten beschäftigen. Der Mißtrauische wird immer die schärfsten Blicke für Dinge haben, die ihn in seinem Mißtrauen bestärken, der Vertrauende wird den Sonnenschein der Gründe für Vertrauen magisch anziehen. So bekommt jeder die Bestätigung: "Siehst Du, habe ich es Dir nicht gesagt, ich wußte doch!!!!!" Nein, Du wußtest nicht, Du hast angezogen. .....ups, jetzt war ich aber hart in meiner Aussage, ich liebe Euch - keiner hat mich je für meine Thesen angegriffen..... Jetzt verspüre ich ein Gefühl der Rührung, Euer RolfRolf Bormuth, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 19.08.2004. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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