Harry Krumpach

Den Verlagen auf den Versen 1.0

Er fleißig erst beschrieben hat,

mit Reimen manches weiße Blatt;

das schickt er dann von sich aus fein,

an die bekannten Verlage ein.

 

Beim Reimen hat, bei seinem Leben,

er gar viel Herzblut rein gegeben;

sein Ziel war Andre zu erfreun,

dann würde ihn die Zeit nicht rein;

die er mit Dichten doch verbrachte,

nun hofft er, dass sein Tun man achte.

 

Doch es kam anders, hier zu sehn,

wenn es auch schwerfällt zu verstehn;

denn die Verlage hoch beglückt,

von seinem Tun total entzückt;

die wollten nach gar kurzem Ringen,

anscheinend seine Texte bringen.

Das hat gar glücklich ihn gemacht,

doch es kam anders, als gedacht.

 

Er saß in seinem Kämmerlein,

als vom Verlag die Post traf ein;

da war ein knallharter Vertrag,

den er sofort gelesen hat.

Da stand sein Tun, das sollte schön,

sofort in Druck von Büchern gehen;

doch vorher müsst er einen Happen,

von Euro Scheinen selbst berappen.

Dann würde alles wunderschön,

von Zauberhand alleine gehen.

 

Das hat er dann doch nicht gemacht,

er hat ganz einfach sich gedacht;

die Reime lese ich jetzt schön,

für Menschen die sie auch verstehn;

die für sich leben in der Welt,

in der zweitrangig ist das Geld.

Die einfach noch darüber wachen,

dass Menschen was für Menschen machen.

Denn wo ein Nehmen ist ein Geben,

Erfahrung zeigt dir auf im Leben,

gibst du umsonst, hast dabei Glück,

bekommst du doppelt es zurück.

 

 

 

 

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