August Sonnenfisch

Jahre sich jähren in der Sonne, die wir sind

 

 

 

Jahre sich jähren in der Sonne,
die wir sind


Frühling und Sommer - Herbst und Winter.
Die Erde zieht ihre Bahn um das
Sonnengestirn - was
immer wir Menschen tun,
was immer wir lassen.

Blühen, Wachsen, Fruchten,
Innehalten.

Weilen und Verweilen.
im Schützen, in des Steinbock
Heiligen Nächten
bis hin zu Mariä Lichtmess.
Und aus ihrer Stille
mählich allmählich  
eine Wiederauferstehung des Lichts.

Jahresring an Jahresring
in der Linde
vor meinem Fenster.
Jahresring an Jahresring
in meiner Seele,
Jahresring an Jahresring im Ego:
dem Niederen Ich.

Doch in
unserer Krypta sind wir Bewusstsein:
göttliches Licht
des Höheren Ich.

Da ist CHRONOS,
der Gott der
Chronometer allein die Kulisse:
die Kulisse, vor
der KAIROS, der Gott
des Augenblicks,
singt und tanzt, wie er immerdar
tanzt und singt im Spiel
dieses Daseins:

KAIROS, die Ewigkeit
des "Ich bin",
die Ewigkeit
des Höheren Ich in dir und in mir:

Der Christus in uns!

*  *  *

Frühling und Sommer -
Herbst und Winter.
Der Erdball zieht seine Bahn um das
Sonnengestirn - und wir Menschen
wären so frank und so frei,
die innere Sonne zu sein:
das göttliche
Bewusstsein,
das wir eigentlich sind.

Eine Sonne,
die all der Gefühle inne wird,
die wir fühlen!
Eine Sonne,
die all die Gedanken und
Geschichten be-
trachtet und schaut,
die uns denken und bedenken!

Im Licht dieser Sonne-in-uns
geschieht uns

die Wandlung:
aus den Geschichten in die
Wahrheit
und Weisheit -
aus dem Schmerz in die Stille
und den Frieden.

Sind wir doch Ebenbilder Gottes!
Ohnegleichen und
einzigartig ein Jeder!



 

 

 

(c) August Sonnenfisch, 9. Dezember 2020 ff

 



 

 

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