Karl-Konrad Knooshood

Simmer wiedor soweit?


So geht’s los,

- wo war das bloß?,

Das Rätsel schockt nicht groß,

- was ist hier los?,

 

Auf Demonstranten los,

Feuer frei, Leinen los,

Hemmungen verlieren,

zu Boden mit ihm,

auch wenn er alt ist und schwach,

haut ihm aufs Dach,

runter, Hände fixieren,

ruppig hoch ihn zieh'n,

Die Restlichen flieh'n,

und es wird abgespritzt,

in die Menge: Tränengas und Wasser,

auf die Delinquenten, Widerständler,

welche in der Traube, Menge ungeschützt,

auf sie, die angeblichen Hasser,

MERKEL & Co. sind der DDR Erblasser,

die Polizei Gewaltlieferant als Zwischenhändler,

Pfeif auf den NAIDOO, HILTMANN, WENDLER,

sie alle hatten leider Recht:,

Geht wer dem Staat aufs Gemächt,

dem Staat, der sich selbst ermächtigt,

kriegt er eins brutal aufs Blech,

und eine Portion Prügel trächtig,

 

Wo sind wir hier? In PUTINs Russland,

oder in den Straßen Weißrusslands?,

Wo nonkonforme Meinungen und Demokratie,

unterdrückt werden?,

 

Sind die Freunde FLOYDs,

die BLM-Spackos aus der Anstalt ausgebrochen?,

Hat MERKEL on Steroids,

wem Mitregierenden 's "Vertrauen ausgesprochen"?,

Oder hat ein Islamist wem den Kopf gestutzt,

ihm ein Messer reingefuchst?,

Aber nein, der hielt ja den Abstand ein,

und trug seine Maske vorschriftsmäßig noch dabei,

- nur die Prinzipien ändern sich,

Paradigmen auch:,

Früher war'n's eine Arm-, dann Axtlänge Abstand,

nun haben wir konkrete Zahlen: erst 2,00 m, dann 1,50 m Abstand, 1 Meter reicht aber auch,

oder mit dem ALDI-Einkaufswagen vor dem Bauch,

Weniger Tote als durch Drogen- oder Nahrungsmissbrauch,

und bei der Grippe,

doch die Kanzleretten-Xantippe,

meint weiterhin…voran in den dritten Höllenhund von unten…






(19.11.2020)(C) 2020 Kronzeuge Kronenhood 


Stulle: "Warst Du selbst bei einer dieser Demos gegen die Corona-Maßnahmen zugegen?"

Knooshood: "Nein, ich hatte keine Zeit und nicht genügend Geld. Außerdem musste ich arbeiten."

Stulle: "Am 18. November auch?"

Knooshood: "Unter dem Eindruck des Gesehenen (mittlerweile ist ja das Internet voll von Livestreams
und sonstigen Berichten inklusive schwarz auf weiß Videos von dem ganzen Prozedere. Polizeigewalt war
mit von der Partie."

Stulle: "Beziehst Du Dich auf einen konkreten Vorfall? Also der Anfang des Gedichts macht es
naheliegend."

Knooshood: "Ja, allerdings. Mir ist da ein älterer Herr erinnerlich, der in der Nähe einer Polizisten-Traube
stand, nichts gemacht hat. Der stark untersetzte arme Mann, mit Kugelbauch, wurde jäh, aus heiterem
Himmel und ohne besonderen Anlass zu Boden gedrückt, brutal fixiert und mit Handschellen gefesselt.
Es war eine dieser zahlreichen Szenen, in denen klar wurde: Die Staatsgewalt ist nicht auf unserer Seite,
die Polizei wird sich immer wieder zum Schutz dieser korrupten Regierung entscheiden - und all dessen,
was diese beschließt, egal, wie hirnrissig oder überzogen es ist, egal, was sie ihrem Volk noch antun
wird."

Stulle: "Klingt hart. Also warst Du arbeiten?"

Knooshood: "Wie wahrscheinlich sehr viele Menschen. Ich dachte auch nicht groß daran an dem Tag, erst
als ich fertig war. Während der Arbeit hab ich andere Sorgen: Zeitdruck und die Verpflichtung zu größter
Sorgfalt."

Stulle: "Also warum der Text? Leugnest Du Coronas Existenz?"

Knooshood: "Nein, im Gegensatz zu der eines (Schöpfer-)Gottes gewiss nicht! Dieses Virus existiert,
doch die Heftigkeit des Ganzen bzw. die der Maßnahmen ist umstritten. Es ist positiv, wenn Menschen auf
die Straße gehen und das hinterfragen, was da passiert. Schockiert hat mich, wie über Weißrussland und
die dortigen in der Tat verabscheuungswürdigen Menschenrechtsverletzungen berichtet wird, aber hier
ein Framing installiert wird, eine Erzählung, alle Querdenker seien Nazis oder so 'n Schwachsinn, das ist
einfach falsch! Außerdem sahen Szenen dieser Demos, insbesondere die des Wasserwerfer- und
teilweisen Reizgas-Einsatzes schon verdächtig nach Weißrussland aus. Ich fiel aus allen Wolken: Haben
wir hier bald auch solche Zustände? Wird das Volk niedergeknüppelt, sobald die Medienlügen über die
angeblichen "alle Nazis" nicht mehr genügen? Mir wird zunehmend angst und bange. Dieser Staat
vergisst sich total gegenüber seinen Bürgern. Und die Meisten gehen untertänig brav der Sache nach,
tragen die verfickten Gesichtslappen und fügen sich, selbst ich. Weißt Du, wie es ist, stundenlang bei der
Arbeit (es ist wiedermal eine körperliche) dieses verblödete Ding vor der Fresse zu tragen? Es ist alles
andere als prickelnd. Jetzt haben die ja den Impfstoff..."

Stulle: "Der soll nicht sicher sein, noch nicht allzu ausgereift..."

Knooshood: "Ich weiß es nicht. In meiner Heimatstadt wird ein riesiges Impfzentrum in der Nähe der
Hallen aufgemacht, in denen früher, in den normalen Zeiten, große Veranstaltungen stattfanden, ein
großes Restaurant in meiner relativen Nähe musste aufgeben - und es ist nicht das einzige. Die Wirtschaft
droht zu kollabieren, die Migras verüben derweil weiterhin wöchentlich kleinere Gräuel, manchmal auch
größere Verbrechen, wie etwa in Dresden, wo ein schwules Paar durch einen Islamangehörigen brutal
abgemetzelt wurde, also so, dass der eine zwar überlebte, der andere aber seinen Verletzungen erlag. Das
läuft dann nur noch nebenbei, da sich alle über die angebliche Dummheit der "Covidioten" (welch
ekelerregendes Wort!) aufregten. Das hat sogar den neuerlichen Islamismus in Frankreich von den
Titelseiten verdrängt. Hauptsache, wir bleiben in Panikstarre."

Stulle: "Glaubst Du, die Regierung schürt unsere Panik?"

Knooshood: "Sie hält uns zumindest in einem Zustand ständiger Bedrohung: Ständig droht sie, es werde
noch schlimmer, Wellen werden angekündigt, dann wiederum wird angeblich Hoffnung signalisiert, dann
wiederum mehr Panik geschürt, mehr Maßnahmen...Es ist wie mit der Meinungs- und Ausdrucksfreiheit:
Seit Jahren geht sie zurück, in den Sozialen Netzwerken sowieso. Hast Du jemals davon gehört, dass dort
etwas gemacht wurde, um diese Freiheiten zu ERWEITERN?"

Stulle: "Ehrlich gesagt: nein."

Knooshood: "Siehst Du. Nun, ich hoffe nur, dass alles besser wird, aber..."

Stulle: "Eine Frage noch: Dieses mit der Arm- bzw. Axtlänge..."

Knooshood: "Das hatte ich noch von "früher", also vor 2-3 Jahren. Damals riet ja diese REKERS, diese
Kölner OB, man solle eine Armlänge Abstand von den üblen Subjekten halten, die aus dem Orientalischen
kommen und um sich messern oder Äxte schwingen. Das mit der Axtlänge war ein zynischer Witz eines
Sozial-Netzwerk-Nutzers, der damit auf die "Armlänge Abstand" Bezug nahm, die REKERS ausgegeben
hatte, spielte damit aber auf einen anderen Vorfall an: In einer Regionalbahn Richtung Würzburg hatte ein
Migrant die Nerven verloren und war mit einer Axt auf Menschen losgegangen. Deshalb eine "Axtlänge".
Es sind leider keine Einzelfälle, sondern mittlerweile Regelfälle. Ich bin gespannt, wann ich vom nächsten
höre, allerdings nicht in den überregionalen Medien, sondern meist nur noch in den regionalen Zeitungen.
Es wird immer schlimmer werden. Und viel Blut wird fließen müssen, bis wir den einzig wahren Weg
gefunden haben: Massenhafte Abschiebung der Nicht-Integrationswilligen und Verbrecher mit
Migrationsstatus. Falls das nicht stattfindet, werden wir in einer Mischhölle aus zunehmender
Islamisierungstendenz, mehr Verbrechen dieser Leute, mehr Terror islamischer Art, mehr Unsicherheit
und zudem noch unter ständiger Maskerade aus Schiss vor dem Virus leben, mit immer mehr Schikanen,
einer am Boden liegenden Wirtschaft und langfristig massiv zunehmender Arbeitslosigkeit, bis der
Sozialstaat das nicht mehr abfangen kann. Dann geschieht irgendwann ein Augenblick - puff - dann
explodiert das Ganze. Fröhliche Weihnachten, Kinder."

Stulle: "Lieber Knorke, danke für dieses Gespräch."
Karl-Konrad Knooshood, Anmerkung zum Gedicht

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