Robert Nyffenegger

Dezember 2020

Wenn Nebelschwaden in den Gassen wabern.
In Wirtschaft Leute bloss dumm labern.
Das Licht in der Toilette ständig flackert,
Und nur das Fräulein sich abrackert.
 
Die Weihnachtsbäume auf den Plätzen grünen,
Im grauen Nebel schwaches Glühen.
Schon jetzt bekränzt, um es nicht zu vergessen
Und abgesagt sind Weihnachtsmessen.
 
Dann schreiben wir Dezember zwanzig zwanzig.
Corona macht das Leben ranzig.
Der Tod ist jetzt der ständige Begleiter,
Man wartet auf der Himmelsleiter.
 
Der gute Samichlaus verteilt die Lose.
Man hofft, es geh nicht in die Hose.
Man ziehe freudig ganz allein nur Nieten,
Um nicht im Himmel einzumieten
 
Drum singe man jetzt lustvoll himmlisch Lieder,
Im Frühling blüht ja wieder Flieder
Und bis dahin, da dauert es noch lange,
Es bleibt viel Zeit für unsre Bange
 

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