Jürgen Wagner

Wie ist die Welt in 100 Jahren?


Wie ist die Welt in 100 Jahren?

Das lässt sich heut' noch nicht erfahren

Ist sie besser, ist sie schlechter?

Anders nur – anders gerechter

 

Die Linien lassen sich ausziehen

Wir können uns ja nicht entfliehen

Das, was wir heute tun und lassen,

das wird man morgen lieben, hassen

 

Ein paar Grad wird die Welt wärmer,

manche reicher, viele ärmer

Orkane, Dürre, Hitzewellen

gibt es an so manchen Stellen

 

Die Meere werden leer gefischt,

der Plastikmüll treibt in der Gischt

Insekten werden kultiviert

Das Artensterben, das grassiert

 

Der Mensch ist beinah an dem Ziel,

das zu erschaffen, was er will

Den Alltag steuert der Computer,

denn er berechnet alles super

 

Gesundheit wird stets überwacht,

gentechnisch schnell zurückgebracht

Das Leben lässt sich so verlängern -

ein Wunschtraum von so manchen Männern

 

Das Wasser ist für viele knapp

Durch Kriege geht‘s auch schnell bergab

Man isst Insektenmehl und Algen,

Ergänzungsnahrung allenthalben

 

Die Völker werden noch mehr wandern

von einem Land hin zu dem andern

Die Grenzen müsste man wohl schließen,

verhindern Raub und Blutvergießen

 

Manch Küste wird evakuiert,

die Meere steigen ungeniert

Es wird zu heiß im schönen Süden

Der Norden lockt die Hitzemüden

 

Den Wohlstand gibt es nicht für alle,

der Klimawandel wird zur Falle

Für manche lässt sich's sehr gut leben

Wird man am Reichtum weiter kleben?

 

Die Welt, sie wird sich weiter drehen

Der Mensch wird neue Wege gehen

Nur die Erfahrung kann ihn lehren

klug zu beschränken sein Begehren

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Buch von Jürgen Wagner:

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Spiegelungen des Daseins: HImmel und Erde: Hommage an das Leben von Jürgen Wagner



Die Gedichte aus den Jahren 2013-16 erzählen von der ‚Hochzeit‘ von Himmel und Erde. Ob in der kraftgebenden Schärfe des Rettichs oder in der Vitalität der Jahrtausende schon lebenden Eibe, ob in der Weisheit alter Geschichten oder im Wunder der Liebe, ob in spirituellen Erfahrungen oder in den Weiten des Alls: überall begegnen sich Licht und Dunkel, oben und unten. Unsere gewohnte Alltagswelt bekommt etwas von ihrem wahren Glanz wieder, wenn wir uns ein Stück dafür öffnen.

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