Hanns Seydel

DIE TAUFE IM JORDAN DURCH JOHANNES


Als Heilands groß` Bestimmung
ihm selber wurd` bewusst,
da kamen auch die Andren zur Besinnung,
denn Messias kommt, das hatten sie gewusst.

Und Jesus ging zum Jordan,
da traf er den Johannes.
Das Heiligste, es kam sodann,
denn Christi Taufe strahlt als Helles.

Der felsenfest` Johannes,
der Täufer gab sein Bestes.
Dem Glauben war er treu ergeben,
ihn begleitete des Herrgotts Segen.

Der heilge Johannes, der Täufer,
war überzeugt wie damals Keiner.
Er sah in Jesus den Erlöser,
gegen ihn war Vieles schlechter.

Und erfüllt vom Heilgen Glauben,
Johannes sah sein hehr` Mission.
Herrgott sand am Himmel Tauben,
alles Niedrige, es wich davon.

Johannes ging auf Jesus zu
und sagte ihm in aller Ruh :
"Der Messias, der bist Du,
Zweifel sind verflogen jetzt im Nu !"

Sich seiner Sendung stets bewusst
war Christus an jed` einzelm Tag.
Er wußte um sein` Lebens letzte Frist,
umso mehr wuchs sein Gottvertrauen stark.

Mit Johannes war er blutsverwandt,
die Mütter waren Schwestern.
Als Heilger wird Johannes stets genannt,
der sich nicht scheute, für den Glaub` zu sterben.

Und Johannes predigte am Jordan,
dort zeigt er, was er stets am Besten kann.
Von Gott berufen war sein ganzes Leb`,
was Größres als den Glauben konnts für ihn nicht geb`.

Weihevoll war die Begegnung,
als Johannes Jesus jetzt erst sah.
Und Jeder fühlte die Bewegung,
wie sie vorher nie geschah.


"Mit Wasser taufe ICH Dich jetzt,
doch DU wurdst getauft mit Heilgem Geist.
Der Glaub` an Gott ist nicht begrenzt,
die Zuversicht, er uns belässt."

Und Jesus sah ihm in die Augen,
diesem Predger konnte er vertrauen.
Denn überzeugt war der Johannes,
seine Botschaft war nichts Blasses.

Heilands groß` Erlösungswerk,
am Jordan hat es hehr begonn`.
Der Glaube, er ist wie ein Berg,
bei dem die Zeite niemals ist verronn` !



( E N D E )

Hanns SEYDEL, 24.12.2020 / 25.12.2020

( Werk 209 )

 

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