Andreas Vierk

Schatten

 

 

 

Schatten sind wie leise Eulen,
Neid will nicht verhungern.
Windhunde hörst du ferne heulen,
Schatten sind wie schmale Säulen,
Füchse, die dort lungern.

Schatten sind wie flinke Hasen,
Drähte, Stolperfallen
liegen lauernd auf dem Rasen,
huschen um die Bodenvasen,
hauchen, fauchen, lallen.

Tritt hinaus ins Seelenlicht
unter weiße Büge!
Atemsegel, klare Sicht,
zeigen: Schatten gibt es nicht,
Lyrik tötet Lüge.

 

 

 

Allen hier bei e-Stories ein

übersonntes 2021 voller

Durchblick, Gesundheit

und Liebe!

 

 

 

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Andreas Vierk schreibt seit seinem zehnten Lebensjahr Prosa und Lyrik. Er verfasste die meisten der Gedichte des „Septemberstrands“ in den Jahren 2013 und 2014.

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