Essaya Aks

Schall und Rauch

Ich bin alleine, wie so oft,
denn auf der ganzen Welt gibt es keinen, der hört wie es in mir tropft.
Ich nehme wahr, höre zu, nicke und lächle,
denn es braucht Wasser, sonnige Tage und kurze Nächte.

Ich wechsle meine Kleidung und Gespräche.
Worte abgeprallt wie eine nicht gelesene Depeche.
Ein Blatt Papier, welches einst leer war, verwandelt in eine wichtige, informative Buchstabenschar wurde einfach, auf dem Grund des Mülleimer zu verrotten, verbannt!

Und das jedes Mal, wie so oft,
denn die Worte haben es nicht verdient auf einen Thron!
Denn sie geben zu viel Preis
.. und zeigen zu viel Seele,
denn was nützt denn schon der fleiss
und das überwinden des Schweres,
Mühe und Tränen, wenn es immernoch keinen Stöpsel gibt am Grunde des Meeres?

So grosse Mitteilungen treffen auf der Muschel Leere.

Kalt und grau? Von wegen!
Bunt und warm, bei mir fällt sogar der Regen.
Denn ein Grund zum Verstehen sehe ich in jedem.
 

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