Ingrid Bezold

Schattenfunkeln

Im dichten Nebel eingefangen,
ohne Sicht und ohne Ziel -
nur dieses brennende Verlangen

bohrt sich in ihr Gedankenspiel.

Und ihre Haut beginnt zu beben.
Ihr heißer Körper will zerspringen.
Liebe frei von Schranken leben -
mahnendes Hirngespinst bezwingen.

Die Haare feucht von Nebelschwaden
kräuseln sich um ihr Gesicht.
Bedenken tummeln sich im Magen,
doch Liebe hinterfragt man nicht.....

Sie kennt nur reinstes Tiefgefühl -
in Schmerz gespürtes Glück.
Kennt keine Zeit - nur Herzgewühl, 
das rauschend flieht - und kehrt zurück.

Der Tag fällt hin. Schleppt sich ins Dunkel.
Sie sinkt in schweres Wollen.
An ihrer Haut, das Schattenfunkeln
sind Küsse, die sie stillen sollen.

Dem nahen Himmel niemals fern,
verliert sie ihre Spur.
Hell schimmernd stehen Mond und Stern
schützend im Finstren nur.



(c) Ralph Bruse und Ingrid Bezold
Foto: Ingrid Bezold

Wir wünschen den Lesern einen guten Start ins 2021


 

Bild zum Gedicht Schattenfunkeln

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 02.01.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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