Mario Morgenroth

Ich liebte ein Mädchen

Ich liebte ein Mädchen aus Düren,
das sprach mit den Blumen und Pflanzen.
Der Anfang, ein stilles Berühren,
von suchenden Blicken, beim Tanzen.

Es wohnte gleich hinter den Wiesen,
wo froschgrüne Grashüpfer springen.
Die Bäume, sie standen wie Riesen,
die neblige Sümpfe umschlingen.

Im Mai, nach fast herbstlichen Wochen,
da hörte die Mutter ich weinen,
in Tränen, im Herzen gebrochen,
tief trauernd auf zittrigen Beinen.

Die Tochter war leise gegangen,
zu schwach, um sich weiter zu wehren.
Ein Himmel, von Sternen behangen,
der will seinen Reichtum vermehren.

Ich liebte ein Mädchen aus Düren
und lasse die Blumen jetzt sprechen.
Der Abschied, ein letztes Berühren,
die Rosen ein stilles Versprechen.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 09.01.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Seinen wohlverdienten Urlaub hat sich Kommissar Heinz Kelchbrunner anders vorgestellt: Erst stößt er beim Graben in seinem Garten auf menschliche Gebeine, dann beschäftigt ihn ein weitaus aktuellerer Todesfall in seiner freien Zeit: Anna Einarsdóttír wird beim Spaziergang von einem Ast erschlagen – und das ist, wie sich herausstellt, nicht dem stürmischen Wetter geschuldet. Kelchbrunner und seine Kollegin Katharina Juvanic nehmen die Ermittlungen auf. Die Spur führt schließlich nach Island, die Heimat der Toten, und zum geplanten Bau eines Staudammes, der eine wertvolle Naturfläche akut gefährdet. Dass Kelchbrunner von oberster Stelle dorthin beordert wird, um weitere Nachforschungen anzustellen, kommt dem umweltbewussten Kommissar gerade recht. Vielleicht gelingt es ihm, nicht nur Licht ins Dunkel zu bringen, sondern gleichzeitig seine eigenen Schlafstörungen und einen schmerzhaften Verlust zu überwinden. Kaum in Island angekommen, muss er sich jedoch gleich mit störrischen Behörden und verstockten bis feindseligen Einheimischen auseinandersetzen. Es scheint, als sei niemandem hier an der Auflösung des Falles gelegen …

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