Herbert Kaiser

Des Menschen Wahn

Seltsame Blüten treibt der Wahn

Das schlägt dem Fass den Boden aus 

Auszucker gibt es dann und wann 

Und ein Krieg steht uns ins Haus. 

 

Es wird gemordet und geschunden 

Der Bruder ist uns plötzlich Feind 

Jede Hemmung scheint verschwunden 

Wenn uns im Leben nichts mehr eint. 

 

Oder die Sünden an der Umwelt 

Die wir täglich neu begehn

Wenn der Flächenbrand schon schwelt

Und wir das nahe Ende sehn. 

 

Man sägt den Ast auf dem man sitzt

Vergiftet ohne jegliches Bedenken 

Sieht zu wie Mutter Erde sich erhitzt 

Und denkt nicht ernsthaft einzulenken. 

 

Die Gier treibt uns in diese Gasse

Macht uns blind im schnöden Wahn

Wie ich diese Phrase hasse - 

Macht euch die Erde untertan! 


© Herbert Kaiser 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 11.01.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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