Harry Krumpach

Am Strande steh ich

Am Strande steh ich, dem ganz weiten,
an Uferzonen längst vergangener Zeiten;
Erinnerungen haben mich hingetragen,
Antworten, auf so nie gestellte Fragen.

Was in mir ist, mein Lebtag schon,
vergessen als des Alters Lohn;
als Bürde, die mich oft bedrängt,
ein Leben lang schon an mir hängt.

Ich steh am Strande der Gezeiten,
schau in die Ferne, der ganz weiten;
denk dabei, mit fast frohem Sinn,
wie glücklich ich doch heute bin.

Es gestern noch ganz anders war,
da war so vieles noch nicht klar;
da wehte mir auf allen Wegen,
ein durchaus scharfer Wind entgegen.

Da hab ich ja, so oft geirrt,
nicht gewußt, was kommt, was wird;
da war in allem ich spontan,
hab es genommen, wie es kam.

Und es kam Dicke manche Zeit,
hat mich erwischt, war nicht bereit;
warf mich zu Boden, den ganz harten,
ließ weitere Schläge mich erwarten.

Doch dann bist Du zu mir gekommen,
hast einfach meine Hand genommen;
hast mir gezeigt, wie man sehr schön,
den stärksten Sturm kann überstehen.

Nun gehen wir gemeinsam, auf allen Wegen,
dem Unbill, als auch dem Glück entgegen;
und das wollen wir zusammen jetzt fassen,
es niemals weiterziehen lassen.
 

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Harry Krumpach).
Der Beitrag wurde von Harry Krumpach auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 23.01.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Bücher unserer Autoren:

cover

Formeln des Lebens von Huberti Jentsch



Ob Pythagoras mit der Behauptung recht hatte:

Jeden Mensch kann man mit Zahlen definieren, konnten wir bislang nicht nachvollziehen und auch Sokrates, der zu sagen wusste:

« Selbsterkenntnis ist das Erstrebenswerteste » hat uns keine Formel hinterlassen, die uns zeigt, warum jeder Mensch so ist, wie er ist, warum wir uns mit dem Einen verstehen, mit Anderen jedoch nicht, was die Ursachen von Glück und Unglück sind.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (1)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Allgemein" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Harry Krumpach

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Bei uns gibt es sehr selten Schnee von Harry Krumpach (Allgemein)
Früher war alles viel besser von Lydia Windrich (Allgemein)
Herbstmorgen von Helga Edelsfeld (Jahreszeiten)