Patrick Rabe

Der Uuuuuntergaaaaang (von allem)

-was sich alle fragen, aber nicht zu sagen wagen-

 

 

Inklusion ist scheiße,

führt ins Nazireich,

ihr solltet lieber ficken,

besser jetzt, als gleich.

 

Denn die Überwachung

steht schon hinterm Teich,

stählern mit der Waffe,

will eure Birnen weich.

 

Je dümmer, desto besser,

Zombies kann man regier’n,

Maschinenmenschen ohne Grips

Kann man gut kontrollier’n.

 

Doch sitzen schon Zombies oben

und machen die Politik,

dann müssen die Lebenden toben,

sonst macht selbst der Frieden Krieg.

 

Denn unter der eiskalten Decke,

von weißem, schütteren Haar,

steckt vielleicht kein „Juda verrecke!“,

jedoch ein „Es bleibt, wie es war.“

 

Und Hitler rast um den Planeten,

und heult wie ein Düsenjet,

kracht vornerum rein unerbeten,

und kloppt auf die Erde ein Brett.

 

Das eine nahm er von den Köpfen,

das andere von Christi Kreuz,

er speit auf die Scheiße in Töpfen,

ein Mundschutzidiot sagt noch „Schneuz!“

 

Der Schnodder klatscht in das Taschentuch,

da steht draußen die Polizei,

„In Wohnungen herrscht bitte Maskenpflicht!

Sie kommen jetzt mit, es ist drei.“

 

Aus Bidens Hirn fliegt die Scientology,

als radioaktiver Klotz,

ein Irrer drischt Rücken mit Brechstangen ein,

Mr. Burns fällt tot um und sagt: „Kotz!“

 

Das Atomkraftwerk brennt, Homer arbeitslos,

sitzt neben Al Bundy mit Chips,

sie rubbeln sich einen, und Dumpfbacke bläst,

und Lisa küsst Barts feuchte Lips.

Der Schwanz des Jahrhunderts

fickt die Möse der Nacht,

die wiedermal nichts hat gemerkt,

sie briet sich das Hirn schon vor Jahren ja raus,

hat sich‘s lecker aufs Brötchen geschmiert.

 

Der 11. September küsst Ende August

Sender Gleiwitz und das WTC,

November,Oktember, dann Revolution,

und Ostern fällt wunschgemäß Schnee.

 

Und alle Migranten verstehen ganz doll,

wie Deutschland in echt funktioniert;

nämlich gar nicht. Wer hier mit dem Schlauchboot ankam,

hat wahrscheinlich gleich resigniert.

 

Hitler und Zlatko, die feiern ein Fest,

Containerdorf! Welch ein Erfolg!

Und Hitler sagt: „Du Pole bist die Pest!“

Und Zlatko sagt: „Subididolg!“

 

Und sie warten auf Frauen, die dumm genug sind,

vor Big Brother mit ihnen zu ficken,

doch die gehen zu Homer, und die gehen zu Al,

da haut Adolf den Zlatko zu Stücken.

 

„Du pisst und scheißt ja schon in dein Bett,

ich habe dich wohl vergessen.“

Ein Hammer fällt und löscht das störende Licht,

Gott hat wieder gut zugemessen.

 

 

©by Patrick Rabe, 25. Januar 2021

 

Laut schlecht informierten Kreisen laufen auf Sat1 bald wieder Nachts die alten Sexfilme von RTL.

Mehr Eigenkommentar gebe ich diesem wunderschönen Gedicht heute mal nicht.

 

Für Ute Leuner, Oliver Möller

und alle weiteren deutschen Künstler, die sich nicht unterkriegen lassen.

 

Ich werde auch immer weiter mit allen englischen und amerikanischen Künstlern und Künstlerinnen solidarisch sein, die ich mag, nur, eins ist wichtig:

 

Lasst euch nicht mehr verarschen. Schaut, in welcher Scheiße ihr sitzt, und an welcher ihr selber Anteil habt.

 

Alleine nur in Deutschland sind Künstler der Musik-Literatur-und Malerei-Szene des Kalibers eines Daniel Haeger, Oliver Möller, Fridolin Eggers, Rainer Nitsche, Raimund Höltich und Andreas Vierk, die ich alle persönlich kenne (von meiner „Wenigkeit“ auch nicht abgesehen), nie „ganz nach oben gelangt“. Für meine langjährigen Freundinnen Ute Leuner, Constance Mattheus, Susanne Hofmann, Manuela Dietzler und Anna Peters gilt dasselbe. Sie sind in ihren jeweiligen künstlerischen Bereichen ebenfalls Meisterinnen. Dies liegt unter anderem an der gezielten Psychiatrisierung von Künstlern, die politisch „nicht ins Bild passen“, und von denen meist nur vermutet wird, sie stellten eine potenzielle oder reale Bedrohung „für den Staat“, „sich selber“, oder „Leib und Leben anderer“ dar. So sind gerade Deutschland Künstler abhanden gekommen, von denen wirklich noch nie jemand etwas gehört hat, oder nur sehr wenige. Und die von mir Genannten könnten „in der Oberliga spielen“. Deutschland ist, dem amerikanischen Modell folgend, und an den Sozialismus der UDSSR angelehnt, ein Land des Misstrauens in die eigenen Bürger und ebenso auch ein Land, das sich und all seine überragenden Talente bekämpft. Meist „um des lieben Friedens Willen“. Dieser Frieden ist aber lange schon nicht mehr „lieb“, sondern mit Blut und der körperlichen, seelischen und geistigen Verstümmelung von unzähligen Menschen erkauft. Und damit meine ich zunächst einmal wirklich nur die Opfer von Polizei, Justiz und Psychiatrie in den letzten 40 Jahren (man kann das problemlos aber auch bis zur Gründung der BRD und der DDR zurückrechnen.). Diese Menschen wurden teils schnell und abrupt, teilweise aber auch langsam schleichend, körperlich, geistig und psychisch zerrüttet. Je nachdem, für wie gefährlich man sie einstufte. Alleine in meinem Bekanntenkreis kenne ich einige Fälle von Menschen, die in die „Mühlen“ von Psychiatrie und deren Nachsorgeeinrichtungen geraten sind und nach Kräften auf entweder immer ein und demselben, oder einem sich sukzessive verschlechternden Zustand gehalten worden sind. Scientology, die sich in Amerika ja lange als Progressive in diesem ganzen „Antipsychiatrieprozess“ begriffen haben, sind dies ganz gewiss nicht. Ihr Ansatz, Menschen innerlich zu “entleeren“ (sie nennen das „Clear“) führt eben nicht zu einem „göttlichen Bewusstsein“, sondern zu völliger innerer Leere und offen sichtbarem „Zombietum“. Die Übernahme von den meisten Hamburger Krankenhäusern durch Scientology nahestehende Träger (wie z.B. Asklepios), war in diesem Zusammenhang eine echte Katastrophe. Es hat manche Leben noch einmal unnötiger Weise nachhaltig  zerstört, die schon wieder „in guten Bahnen“ waren. Und nicht nur das: Die sukzessive Gutheißung und Einbindung von Scientology in Deutschland hat zum gegenwärtigen Fiasko geführt. Und- selbst, wenn die sog. „Scientology Church“ das immer wieder gern behauptet: „Scientology“ ist kein anders Wort für Wissenschaft (Science), und das Problem der Deutschen ist auch nicht, dass sie „unwissenschaftlich“ sind. Das Problem ist, dass man nicht alle Spiritualitäten wahlweise irgendwie zusammenschmeißen kann und daraus ein „Allheilsüppchen“ kochen kann.  Künstler wollen vor allem eins: In ihren jeweiligen Künsten arbeiten und in der Gesellschaft vorkommen (Für einen mittlerweile verstorbenen, mir ehemals befreundeten Diakon war dieser Ausdruck „in der Gesellschaft vorkommen“ geradezu ein Schimpfwort. Er, wie eben fast alle typischen Vertreter von organisierter Religion, war der Meinung, „der Christ an sich“ sollte am Besten „fast ungesehen seinen Mitmenschen dienen, ohne irgend einen Dank dafür zu fordern.“ Offenbar gilt das für Pastoren nicht. Und für evangelikale Starprediger noch viel weniger. Aber es passt auch hervorragend in politische Modelle wie den Nationalsozialismus oder den Sozialismus bzw. organisierten Kommunismus.). Deutschland hat sich schon immer gerne um seine besten Künstler gebracht. Die meisten Gründe außerhalb des Politischen sind vorgeschoben.  Deutschland wollte immer ein Land ohne Unterdrückung, künstlerische Zensur und die Verfolgung Andersdenkender sein. Deutschland war dies aber nie. Weder im Westen, noch im Osten. Das liegt aber weder an der Bürgern, die hier leben, noch an den Künstlern. Das liegt am religiösen und politischen System, bzw. an allen in unserer Welt aktiven religiösen und politischen Systemen, die noch an den Gegebenheiten des 2. Weltkrieges und der Nachkriegszeit orientiert sind. Da geben sich das Christentum, der Islam und das Judentum nicht so viel. Alle drei sind-unter anderem wegen ihrer Organisationen und Sub-Organisationen in den einzelnen Ländern-an Krieg, Terror, Unterdrückung, Mord, Menschschändung und Folter beteiligt. Auch totalitäre politische Systeme sind nie die Lösung. Jedoch kann man z.B. an Amerika (USA)sehr gut beobachten, was es bedeutet, nicht zu den Kriegsopfern des 2. Weltkrieges gehört zu haben, und danach nichts gelernt, sondern immer weiter Kriege geführt zu haben. Ein solches Land wird irgendwann zum personifizierten Krieg, das sich selbst zerlegt. Und die „friedliche Lösung“, die Amerika dann immer anzubieten hat -auch diesmal wieder- ist ein Greis an der Spitze (ich verkneife mir nur mühsam das Wort „Tattergreis“) und für alle anderen ein Erstickungskissen ins Gesicht. (oder eine Todes-oder-Beruhigungs-Tablette). Das wird zur Zeit wunderbar durch den omnipräsenten Mundschutz repräsentiert, tauchte aber auch schon im Video zu Metallica’s „One“ auf – einen bekannten US-Fiilm paraphrasierend- der Mann mit der Atemschutzmaske im Bett, der dann von der Krankenschwester getötet wird, aber bis zuletzt zuckt.

 

Lasst uns dagegen aufstehen. Vielleicht können wir nichtmehr sagen: „Hurra, wir leben noch!“, aber ein „Wir leben noch! Und wollen uns das nicht mehr länger gefallen lassen!“ müssten wir doch noch zustandebringen.

 

Patrick Rabe, 25. Januar 2021, Hamburg.

 

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