Jürgen Skupniewski-Fernandez

Episode

Ein Greis vereist, im Morgenmantel

Der Raureif von der Seele kratzt

Schlurft durch den Pulverschnee der Zeiten

Und rodelt durch die Kindheitstage

Wie durch ein Zelt  voll Jahresbreiten

 

Im Zeitgeschehen sich Ringe ziehen

In jedem Baum entblößt sich Leben

Wie Wanderer durch Jahrhunderte gehen

Gereift in Rinden und in Borken

Der alte Greis braucht keine Korken

Er lässt sein Glas beim Abschied stehen

 

So tragen uns die Flügel leise

Wohin nur will die Welt sich drehen

Wenn im Konzert Gestirne leuchten

Und Monde durch die Jahre fliehen

Eingeklemmt in Sternenzeichen

Die Seelen zu den Himmeln reifen.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 26.01.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Buch von Jürgen Skupniewski-Fernandez:

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Emotionale Welten von Jürgen Skupniewski-Fernandez



In den Gedichten hat der Autor das lyrische "Ich" durch ein vorwiegendes lyrisches "Du" bzw. "Wir" ersetzt, was eine kollektive Nähe zum Geschehenen hervorruft.
Die sehr eindrücklichen Beschreibungen leben von den vielen Metaphern und Vergleichen.
Eine klare und leicht verständliche Sprache sowie wohlgeformte Reime ermöglichen dem Leser einen guten Zugang zu den Gedichten.
Etwas für Lyrik-Liebhaber und jene, die gerne über das Leben philosophieren. Eine kleine poetische Reise, die den Leser zum Verweilen und zum Nachdenken über den Sinn des Lebens einlädt.

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