Thomas-Otto Heiden

Der Regenschirm

 




 

 

Der Regenschirm

 

 

 

Ich ging spazieren geradewegs durch meine Stadt,
es fing an zu Regnen,
drum suchte ich einen Weg unter ‘nem schützenden Dach.

 

Der Weg ward mir aber versperrt,
von na Dame mit Schirm.
Als sie mich sah, runzelte sie ihre Stirn.

 

Ich blieb vor ihr stehen und sah sie durchdringend an,
da sprach sie, „Ich habe es eilig,
lassen sie mich mal vorbei junger Mann.“

 

Ich sah sie an, und fragte sie sogleich,
sagen sie mal gnädige Frau,
haben sie Angst das ihr Schirm könnt werden feucht.

 

Dann schob sie mich ganz frech einfach weg.
So stand ich sprachlos im Regen,
konnt mich nicht regen.

 

Etwas weiter an einer Eck,
kam ein Auto gefahren zu schnell,
fuhr durch ne große Pfütze sodass, das Wasser nur so spritzte.

 

In diesem Moment kam die Dame mit Schirm,
genau an dieser Stelle vorbei,
als das Wasser sie traf entglitt ihr ein Schrei.

 

Nun war sie Nass von den Füßen,
bis hoch zu ihrem Haar,
ich hatte Mitleid mit ihr, wirklich wahr.

 

Doch ich würd lügen würde ich sagen,
„das hat sie nicht verdient.“
Denn sie hatte. Wirklich wahr.

 

 

 

 

Thomas-Otto Heiden

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