Harry Krumpach

Hoch in den Lüften 1/2

Hoch in den Lüften, erhaben und schön,

da gleitet der Merlin, ist weithin zu sehn;

ein Überbleibsel ist er, aus jenen Tagen,

als die Druiden, hier zu Hause noch waren.

 

Als deren schier unbegrenzte Macht,

hier über alle schützend gewacht;

mit geheimen Wissen aus alten Tagen,

sie allen Menschen geholfen haben.

 

Sie sahen das Kommen und das Gehen,

haben auch Unbeschreibliches gesehen;

als des Tyrannen Königs Scharen,

nichts anderes, als Schlächter waren.

 

Als man Familien nahm das Brot,

weil deren Vater man schlug tot;

wenn Kinder dann so über Nacht,

zu armen Waisen hat gemacht.

 

Die mussten dann, was oft geschehen,

demütig bettelnd, durch die Lande gehen;

bis sie dann, vom Elend völlig zerschlagen,

bereit als letztes, ihr Leben zu wagen.

 

Das auch viele von ihnen geben mussten,

weil sie sich nicht anders zu helfen wussten;

sich selbst verkauften, in blutjungen Jahren,

so selbst Gehilfen der royalen Mörder waren.

 

Die dunkele Zeit, sie war nicht so schön;

und das hat der Merlin auch so gesehen;

er hat sich gestärkt durch Zauber Macht,

auf die Suche nach Erlösung gemacht.

 

Er war nunmehr gewillt, den Einen zu finden,

der bereit war, das Reich an sich zu binden;

der selbst konnte der Menschen Nöte spüren,

bereit war, sie aus dem Dunklen zu führen.

 

Er fand seinen Mann, einen Knaben noch,

Verstand noch im wachsen, sein Auftreten doch;

der eines ganz Großen, vom erhabenen Geblüte,

ein furchtloser Kämpe mit edlem Gemüte.

 

Und die Legende sagt weiter sodann,

der Vogel nahm Menschengestalt an;

hat sich so wandelnd, auf Erden eben,

einfach den Namen, Merlin gegeben.

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Es wurde sehr viel geschrieben über jene Jahre der unseligen Diktatur eines wahnwitzigen Politikers, der glaubte, den Menschen das Heil zu bringen. Das meiste davon beschreibt diese Zeit aus zweiter Hand! Ich war dabei, ungeschminkt und nicht vorher »gecasted«. Es ist ein Lebensabschnitt eines grünen Jahzehnts aus zeitlicher Entfernung gesehen, ein kritischer Rückblick, naturgemäß nicht immer objektiv. Dabei gab es Begegnungen mit Menschen, die mein Leben beeinflussten, positiv wie auch negativ. All das zusammen ist ein Konglomerat von Gefühlen, die mein frühes Jugendleben ausmachten. Ich will versuchen, diese Erlebnisse in verschiedenen Episoden wiederzugeben.

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