Patrick Rabe

Hinsehen

 

 

Wenn man jemand liebt, dann verrät man ihn nicht;

Er würde sich immer selbst verraten.

Wenn man sich liebt, sieht man sich ins Gesicht,

und aus der Liebe wachsen gute Taten.

 

„Die Welt geht unter an einem Donnerstag“,

hat Marius Müller-W. gesungen.

Franzosen sagen „Jeudi“, das heißt „Freudentag“,

es hat für mich stets merkwürdig geklungen.

 

Wenn man es anseh’n muss vor der eig’nen Tür,

wie jemand Jesus immer wieder schlachtet,

und ihm dann freundlich sagt: „Hey, wie lieb von dir!“,

fühlt man sich irgendwie so wie umnachtet.

 

Und dann versteht man doch: Wir sind alle er,

und dass die Prüfung ist, ihn nicht zu töten,

die Sonne scheint voll Schönheit auf den schwarzen Teer,

sie möchte fröhlich und nicht blutbefleckt erröten.

 

 

 

© by Patrick Rabe, 6. Februar 2021, Hamburg.

 

Jesus hier als Symbol für den Menschen.

Man kann einen Menschen eben auch töten, indem man ihn psychisch und geistig fertig macht. Dann stirbt man nicht gleich körperlich, aber die Seele nimmt schweren Schaden. Das Schlimme ist vor allem, wenn dies alles nicht einmal auf persönlicher Schuld beruht, sondern, wenn man in einem Staat lebt, der manche Menschen gezielt in ein solches Verhalten treibt. Das ist schon keine Doppelmoral mehr. Das ist der staatlich sanktionierte Missbrauch Christi und des Christentums, um unliebsame Personen loszuwerden. Ich weiß allmählich nicht mehr, wie der deutsche Staat das jemals verantworten will. Es ist eigentlich klipp und klar. Menschenverachtende, auf geistlichem und geistigem Missbrauch und Manipulation beruhende Sekten wie Scientology und manche christlichen, jüdischen und muslimischen Gruppen, sowie Parteien wie die AfD, NPD und andere menschenfeindliche Parteien müssen verboten werden, und Kriegseinsätze sowie die Beteiligung an Kriegen müssen für immer beendet werden.

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 06.02.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Gottes Zelt: Glaubens- und Liebesgedichte von Patrick Rabe



Die Glaubens-und Liebesgedichte von Patrick Rabe sind mutig, innig, streitbar, vertrauens- und humorvoll, sie klammern auch Zweifel, Anfechtungen und Prüfungen nicht aus, stellen manchmal gewohnte Glaubensmuster auf den Kopf und eröffnen dem Leser den weiten Raum Gottes. Tief und kathartisch sind seine Gedichte von Tod und seelischer Wiederauferstehung, es finden sich Poeme der Suche, des Trostes, der Klage und der Freude. Abgerundet wird das Buch von einigen ungewöhnlichen theologischen Betrachtungen. Kein Happy-Clappy-Lobpreis, sondern ein Buch mit Ecken und Kanten, das einen Blick aufs Christentum eröffnet, der fern konservativer Traditionen liegt.

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