Gabriele A.

Oh Herr Jeminee – welch ein Gespann

 

Hein Erwin Gisbert Wiesmalwar
und Lisabetha Kirstin Heuer
standen vor dem Traualtar
er war schlau doch sie war schläuer

 

Sie fühlte sich echt oberschlau
dem Pfarrer fiel sein Sprüchlein schwer
zu sagen ihr seid Mann und Frau
sie fragt – und was war´n wir vorher

 

Das fing ja schon mal ganz gut an
sie tranken aus dem Liebeskelche
Hein Erwin hat die Hosen an
doch Lisabetha sagt ihm welche

 

Ich könnte Mathelehrer sein
warum das war gleich sonnenklar
ich als Unbekannte dein
du selbst bist unberechenbar


Die große Liebe ist was Wahres
flüstert er zu ihr im Bett
das stimmt sagt sie – was Wunderbares
doch mit dir ist´s auch ganz nett

 

Welch ein Gerangel um den Rang
man buhlt s´ ist fast schon schizophren
zieh´n beide fest an einem Strang
er hält gut fest – sie lässt nicht geh´n

 

So ein Lamento hin und her
geht es um´s Essen oder Kunst
was zählt ist wer der Bess´re wär
ob Ahnung oder blassen Dunst

 

Ach Du bist weder klug noch cool
nur schön – kann man als Mann sich schenken
und du Gemahl ein Grootmogul
kannst wohl besser seh´n als denken

 

Ich meine Liebe bin auf Zack
du spielst ja nur die Baroness
ach Döskopp dir fehlt´s an Geschmack
und obendrein an Cleverness

 

Im Vordergrund rein inhaltlich
geht es weniger um´s Du
nein es geht nur um das Ich
in einemfort wie immerzu


Wer hier gewinnt – nicht wesentlich
doch eine Sache die ist sicher
spielt einer auf als großes ICH
dann ist der andere noch ICHER

 

Nordwind

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