Samantha Rhinow

Du und Ich

Nichts ist, wie es war. Früher, da warst du ein fröhliches Kind, mit viel Lachen. Heute bis du traurig und kennst keine schönen Sachen.
Dein Leben war hell, jeden Tag schien die Sonne. Und jetzt ist alles elend, keine Freude, keine Wonne. Alles was du warst, was du bist, ist nur noch Schein, du siehst weder aus noch ein.
Du warst nie genug und doch immer zu viel. Dein Leben spielt nicht mehr im jetzt und hier, nein, es spielt nur noch in deinem Kopf, wo du malst und spielst und dir deine Welt erhoffst. Deine Augen sind müde, doch du schläfst nicht ein, zu laut sind die Stimmen in deinem Kopf, die schreien und sagen, du bist nichts wert.
Alles, woran du geglaubt hast, wurde dir geraubt und alles, was noch von dir übrig ist, sind Asche und Rauch und dein ganzes Leben wolltest du nur geliebt werden, nur dass mal jemand stolz auf dich ist, doch nicht mal das haben sie geschafft, haben dir nur noch mehr Angst gemacht.
Und als du dann endlich bereit warst, mit jemand zu reden, da wurdest du ausgelacht und fertig gemacht, nur weil du Hilfe brauchtest.
Doch lass mich dir eines sagen: Es ist keine Schwäche, Hilfe zu brauchen und es heißt nicht, dass du gestört oder verrückt bist, nein, es heißt vielmehr, dass du etwas begreift, was ihr allen anderen noch nicht mal wisst.
Du begreifst, dass nur zählt, was dir hilft, was dir gut tut und nicht das, was in den Köpfen der anderen ruht. Also hör auf die leise Stimme in dir, die dir sagt, du bist wertvoll, denn sie hat recht, und tu nicht das, was du sollst, sondern tu das, was du weißt, denn das ist es, was dir deinen Weg weist. Ich kenne dich, obwohl ich dich nicht sehe, denn ich war an dem Punkt, an dem du gerade stehst.
Als ich dort war, war keiner für mich da, und deshalb weiß ich genau, wie allein du dich fühlst und dass du denkst, dass das Leben keinen Sinn mehr hat, aber das ist nicht wahr. Ich bin hier, und ich höre dir zu. Ich sitze neben dir und du, du siehst dann, dass ich deine Tränen trockne und dass ich deine Sorgen nehme, denn ich kann dir helfen, sie zu tragen.
Und dann, dann laufen wir diesen Weg gemeinsam, und ich lass deine Hand nie wieder los. Und alles, was du tun musst, ist meine Hand nehmen und fest halten, fest halten, so fest du kannst. Ich will dich nicht verlieren.
Also lass bitte nie los. Und wenn du mich brauchst, dann bin ich da, so wie es nie jemand für mich war. Ich weiß, wovon ich rede, deshalb bitte höre mir zu und bitte gib mir eine Chance, denn alles, was ich will, bist du. 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 07.03.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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