Gabriele A.

In der Endlosschleife der Gedanken




Wie ein Vorhang aus silbrigen Fäden
strömt Regen auf das Erdreich hernieder
ach könnten die Kieselsteine doch reden
bekümmerte Augen betrachten sie wieder

Lange sitzt sie im wohnlichen Zimmer
erlöschendes Feuer da vorn im Kamin
erhellt den Raum mit letztem Glimmer
das Ticken der Uhr lässt Momente entfliehn

Im Dämmerlicht sitzt sie in ihrem Sessel
den schwachen Schein des Feuers genießend
schwer drückt auf´s Herz die Gedankenfessel
in ihrer Verletzlichkeit einsam zerfließend

Aufkommende Panik kämpft sie jetzt nieder
versucht Emotionen zu assimilieren
sich anvertrauen - gelingt dies je wieder
Entfremden das wächst darf man nicht ignorieren

Instinktiv weiß sie wie sie sich belügt
es gilt nun den Glauben nicht zu verlieren
räumt sich das Recht ein dass der Verstand siegt
denn Wahrheitsliebe darf auch variieren

Angesichts ihrer stets düst´ren Gedanken
gewinnt das Dezemberlicht fahl an Macht
sie schüttelt den Kopf erhebt sich im Wanken
im Windhauch der Melancholie letzter Nacht



(c) Nordwind 2016

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