Samantha Rhinow

So nah und doch so fern

Ich sehe dich an und frage mich, wie wir an diesen Punkt gekommen sind. Mir wird kalt, doch der Raum um mich brennt. Die Flammen rauben mir die Luft, ersticken meinen Hilfeschrei. Du drehst dich um und gehst aus meinem Leben, als wärst du nie ein Teil davon gewesen.

Unsere Geschichte zieht an mir vorbei, macht mich blind für die Realität. Der Rauch des Feuers sticht in meinen Augen, nimmt mir die Sicht. Ich sehe uns am Strand, als wir uns zum ersten Mal geküsst haben. Ich sehe dich und deine perfekten Augen, dein Lachen verklingt in mir. Und mit einem Mal ist alles weg. Das Feuer um mich ist gestorben, um mich ist alles eingefroren, alles kalt und voll Eis. Mein Herz baut die Mauer, die ich nie wieder haben wollte.

Deine letzten Worte wiederholen sich in meinem Kopf immer wieder, ich werde sie nicht los. Du sagtest, du hast dich entfernt. Du sagst, es ist nicht meine Schuld, es ist deine. Doch was heißt es denn, wenn du dich entfernt hast? Wie kannst du dich entfernt haben, wenn du mir doch gestern noch so nah warst?

Ich sehe in den Spiegel, in die Ferne, in der ich hoffe, dich zu finden. Doch nichts ist da, nur stille Einsamkeit, die deinen Namen schreit.

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 24.03.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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