Margit Farwig

Erstimpfung

Erstimpfung

 

Sie ist nicht von Sorge getragen,  

geimpft wird ohne Unbehagen,

man zeigt seinen Arm und meint,

hier wird gestochen, dass es sich reimt.

Nicht einen Schrei hörte ich im Impfzentrum,

alle waren ganz ruhig und auch drum herum.

Gemerkt habe ich nichts, wie, Sie haben schon gestochen,

kein Tröpfchen Blut ist am Arm runtergekrochen,

das kleine Pflaster tat mir schon leid,

es war immerhin ganz schlimm bereit.

Ach, ein Späßchen kam von den Lippen,

und auf ein gutes Ende tat ich tippen.

 

Natürlich wählte ich mal hin und wieder die Nummer der Listenmeldung. Sie hatten so viel zu tun, dass sie keine Auskunft geben konnten. Dann – kam ich durch und eine Stimme meinte mich. Ich habe mich sofort bedankt, dass er nun Zeit für mich hat. Er war berührt von der Aussage, hatte er doch auch bestimmt diese stressigen Anrufer, die nur ihr eigenes Bedürfnis im Auge haben und stundenlang versuchten, ihn zu unmöglichen Kompromissen zu überreden.  Er fragte, ob ich bestimmte Zeiten brauche, nein, ich kann jederzeit, kam also auf die Liste. Dann wünschte ich ihm noch und bleiben Sie schön gesund. Darüber freute er sich. Dann kam der Brief mit den Daten der Impfung. Am 22. 3. Um 11 Uhr und am 3. 5. Um 11 Uhr. Wie das wohl wird. Es kam noch eine freundliche Erinnerung per Brief, weil das Impfen ausgesetzt war. Um 10 Uhr fuhr ich zum 20 km entfernten Impfzentrum, wollte sehen wie es läuft. Und ich kam sofort in die Reihe der außen Wartenden. Anstellen mit Abstand und immer freundliche Weiterleitung zum nächsten Punkt. Messen an der Stirn, ausgefüllte Fragebögen, Personalausweis  und Impfpass abgeben. Wieder zur nächsten Etappe, in den großen Raum, wo schon die konsultierten Personen saßen und auf den nächsten Einlass warteten. Ja, es ging nach Aufruf zur Ärztin. Sie schaute sich alles an und notierte das Impfmittel in den Impfpass. Gab mir alle Unterlagen zurück, die ich bei der Impfärztin abgeben sollte. Kabine 2. Auch hier alles sehr freundlich, die Ärztin nahm die Spritze, ich sagte noch, zuschauen kann ich nicht, habe aber 51 x Blut gespendet. Da war sie schon fertig. Sie ließ sich auf ein lustiges Gespräch ein und wir hatten einen lebhaften Austausch. Zum Schluss wurde ich zum Warteraum geführt, um dort eine viertel Stunde zu warten wie mir alles bekommt. Es bekam mir gut, ich bekam meine Unterlagen zurück, bedankte mich für die aufmerksame und freundliche „Wartung“, sah die Büchse für „Trinkgeld“, schob einen Schein hinein und ging zur Öffnung Ausgang hinaus. Und genau so wird es bei der Zweitimpfung verlaufen. Zuhause schaute ich in den Impfpass und fand BioNTECH …(J)  Wenn das alles hilft ist es gut, wenn nicht…das Leben ist nicht endlos. Um 12 Uhr war ich wieder zuhause.

Ach, gestaunt habe ich, meine Nichte hat meiner Schwester Termine aus dem Internet geholt. Am Flugplatz Osnabrück, 20 km entfernt. Sie war schon mit allem fertig…J)) Vielleicht liest dies hier jemand, der einen schnellen Termin sucht und ist dankbar für diesen Hinweis!

 

© Margit Farwig  März 2021

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 27.03.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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