Adalbert Nagele

Peterle


Der Peter hat ein Down-Syndom,
seit jeher ist er schwach und klein;
als Kind fuhr er gern Autodrom,
man lud ihn öfters dazu ein.

Er freute sich, da konnt er lachen,
sonst hatte er 'nen ernsten Blick;
er spielte gern mit eignen Sachen;
war's manchmal auch nur ein Stück Strick.

Die Leute mochten ihn recht gern
und  haben sich an ihn gewöhnt;
er blieb nicht andern Kindern fern,
bei Streit hat er sich schnell versöhnt.

Im Alter konnte er gut malen,
er malte Bilder wundervoll,
und dabei sah man ihn auch strahlen,
wenn jemand fand ein Bild sehr toll.

Als seine Eltern starben,
war er erfüllt voll Pein,
da schmiss er weg die Farben,
er kam dann in ein Heim.

Da war er nicht mehr allein,
fand wieder Freud am Malen,
gewöhnte sich rasch dort ein,
man sieht ihn wieder strahlen.


© Adalbert Nagele 

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