Hanns Seydel

DER INNERE REICHTUM

"Edel sei der Mensch, hilfreich und gut."
(Goethe, aus "Das Göttliche")



Erhaben ist die Seele,
wenn wirken die Gefühle.
Erhoben sind Gedanken,
die kennen keine Schranken.
Verstandeskraft ist Dem gegeben,
der geistreich geht durchs Leben.

Empfindend sind Gemüter,
die nicht werden härter.
Des Herzens Tiefe drückt sich aus,
wenns erschaudert bei eim Graus.
Tief und bebend ist Ergriffenheit,
wenn verloren ist die Heiterkeit.

Doch freudestrahlend sind die Augen
bei den wertvollsten Erfahrungen.
Aus dem Herzen kommt die Freude,
und zwar steigernd sich aufs Neue.
Die Frau erzeuget stets die Liebe,
dies ist der allerschönste Triebe.

Erinnerung an frühre gute Zeiten
ist schön und Keiner kanns bestreiten.
Es ist ein gewaltger innrer Reichtum,
den das Leben macht nicht krumm.
Das Gefühl für liebevolle Werte
wirkt auf ganzer weiter Welte.

Und traurig ist der Mensch im Leid,
wenn der Tod, er gibt Bescheid.
Ein lieber Mensch, er liegt im Sterben,
das wird gute Stimmung stets verderben.
Wenn Verwandte sind dem Tod geweiht,
zu größter Trauer ist man dann bereit.

Und Gottvertrauen ist das Höchste,
es helfet immer für das Nächste.
Tiefempfindend sind die Gläubigen,
denn sie sind im Endeffekt die Freudigen.
Ihr innrer Reichtum sind Gefühle,
dort ist nicht das oberflächliche Gewühle !



( E N D E )
Hanns SEYDEL, 31.03.2021
( Werk 240 )

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 01.04.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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