Gabriele A.

I m- S c h u l d e n t u r m -d e s- L e b e n s ...

*Aus der Reihe Mensch*

Im Schuldenturm des Lebens

Es gibt eine Gerechtigkeit
der niemand je entkommt
manchmal ist der Punkt noch weit
doch durchaus kommt sie promt

Ist man dessen sich bewusst
will trotzdem Dinge anders sehn
wird Schuld der Peinlichkeit dann just
zur Rederei ins Tausendschön

Nur nicht dem Gewissen beugen
auch die Wahrheit nicht erkennen
Neid und Stumpfsinn doch zu eigen
um nur einige zu nennen

Entschuldigungen selbst gebastelt
und diese permanent benutzt
das Muster hat sich jetzt verhaspelt
derweil´s die eignen Flügel stutzt

Konsequenzen flink ausweichen
schnell hat man´s Prinzip erlernt
mit Selbstbetrug dann ohnegleichen
von der Wahrheit sich entfernt

Welch fein Gewebe hier entsteht
Gerechtigkeit wird rasch gefesselt
Unwahrheit hinzugefügt
und die Wahrheit eingekesselt

Mensch es ist dein Naturell
übereilt ein Urteil  fällen
zuweilen übersieht er schnell
Wichtiges gar klarzustellen

Fairness wäre angebracht
Gerechtigkeit einmal zu fühlen
doch das kommt nicht in Betracht
will man im Morast sich wühlen

Irgendwann - einst kommt der Tag
an dem das Leben garantiert
den Einzelnen mit einem Schlag
mit seinen Taten konfrontiert

Jeder muss sich letztlich seinen
Lebenslügen einmal stellen
denn mit Jammern wie mit Weinen
kann Lebensschulden man nicht prellen

(c) Nordwind

*ein kleiner Virus zeigt uns die Schulden des Lebens auf - ob die Menschen je daraus lernt....?!

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Lebenseindrücke: Gedichte von Annette Messerschmidt



Die Autorin, geboren 1960, wohnt im Dreiländereck Nordrhein-Westfalen/Hessen/Rheinland-Pfalz. Erst spät hat sie ihr Talent zum Dichten entdeckt und ihre Gedanken und Erfahrungen zusammengetragen. So entstand eine Gedichtsammlung, an der die Autorin gerne andere Menschen teilhaben lassen möchte, und daher wurde der vorliegende Band zusammengestellt.

Das Leben ist zu kurz, um es mit Nichtigkeiten zu vergeuden oder um sich über die Schlechtigkeit der Welt allzu viele Gedanken zu machen. Wichtig ist, dass man sich selbst nicht vergiften lässt und so lebt, dass man jederzeit in den Spiegel schauen kann.

In diesem Sinn denkt die Autorin über Natur, Naturereignisse und ihre Lebenserfahrungen nach. Dem Leser wünscht sie eine positive Lebens-einstellung, viele gute Gedanken und Freude an der Lektüre.

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