Lothar Lange

Der Dachhase.

Zuvor: gestern entdeckte ich ein Bild, auf dem ein Hase hoch oben auf einem Schornstein saß.
Es war ein künstlicher Hase, den jemand aus Spaß dort angebracht hat.
Die Vorstellung eines Hasen auf einem Kamin verführte mich spontan zum Reimen.
Viel Spaß! Lothar Lange

 

Der Dachhase.

Ein Blick nach oben – zum Kamin:
wie kommt der Hase nur dahin?
Hat der nicht heuer ´nen Termin?
Er muss doch durch die Lande zieh´n.
Mit bunten Eiern und Geschenken
die kleinen Menschen zu bedenken.

„Herr Lampe! Woll´n Sie nicht bald starten?“
„Nein, mein Herr – ich muss noch warten.
Ich wart´ hier auf den Nikolaus,
der trägt mit mir die Eier aus.
Er hilft mir heut´ mit seinem Schlitten
ich musste ihn darum sehr bitten,
man sagt, es käm noch Winterwetter,
da hilft er mir – er ist ein Netter!
Dann brauch ich nicht so arg zu frieren.
Will Weihnachten mich revanchieren,
und dann sehr gern ihm assistieren.“

„Herr Hase, das ist allerbest!
Ich wünsch´ein frohes Osterfest!“

Lothar Lange (2021)

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 04.04.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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In meinen Gedichten, schreibe ich mir meine eigene Realität, meine Träume auch wenn sie oft surreal, meistens abstakt wirken. Schreiben bedingt auch meine Sprache, meine Denkmechanismen mein Gefühl für das Jetzt der Zeit.

Ich vernehme mich selbst, ich höre tief in mich rein, bin bei mir, hier und jetzt. Die Sprache ist dabei meine Helfershelferin und Komplizin, wenn es darum geht, mir die Wirklichkeit vom Leib zu halten. Wenn ich mein erzähltes Ich beschreibe, beeinflusse, beschneide, möchte ich begreifen, wissen, welche Ursachen Einflüsse bestimmte Dinge und Menschen auf mein Inneres auf meine Handlung nehmen, wie sie sich integrieren bzw. verworfen werden um mich dennoch im Gleichgewicht halten können.

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