Gabriele A.

Vom Suchen und Finden – sich wehren und winden

Aus der Reihe - Gedichte die das Leben so schreibt


Als Kind der Elternliebe schon beraubt
entwickelte sie einfach ein Gespür
ist´s Gegenwind ein Nein oder dafür
da sie allein nur an sich selbst geglaubt

Bis heut verträgt sie keinerlei Kritik
doch essentiell im Leben ist darob
ein immerwährend stilisiertes Lob
entsprechend ihres Könnens und Geschick


Sie hat ein feines Bild von sich gemalt
mit Anmut herziger Identität
da unannehmbar die Realität
dennoch ihr Umfeld sieht sie recht verstrahlt


Mit weißer Weste sucht sie einen Schergen
der lenkt den Fokus auf die falsche Spur
geheime Tarnung hat ja Konjunktur
um ´s wahre Ich erfolgreich zu verbergen


Den Eigendünkel weitgehend entkernt
das wahre Selbst allmählich zeigt es sich
mit Kitsch und Trotz s´ Verhalten weinerlich
doch meilenweit vom Selbstbild noch entfernt

© Nordwind

 

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