Inge Hoppe-Grabinger

wie romantisch


Ach, ich liebe enge Gassen,
wie romantisch, nicht zu fassen,
all die Steine, die erzählen,
wie sich Dunst und Mief vermählen,
wie Geplärr von Kinderlein
sich vermischt mit Babyschrein,
schwer verstärkt durch Männerfluchen,
die nach Zigaretten suchen,
wie sich, früher oder spät,
jeder Nachttopf hier entlädt,
wo in jedem Fenster breit
Glatzkopf sich mit Frau entzweit,
wo die Wäsche fröhlich weht,
eh die Sonne untergeht,
wo verkündet ein Gebimmel:

Priester haben einen Pimmel!
Wie romantisch ich doch bin...
Und ich schluchze vor mich hin ...

9. 4. 2o2l - Text und Bild - ihg -

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