Günter Weschke

Wie ein Blatt im Sommerwind

Wie ein Blatt im Sommerwind


Im goldenem Abendlicht der Sonne,
zitternde Espenblätter im Wind,
Erinnerungen volle Wonne,
jeder war doch einmal ein Kind.

Emsiges Zappeln, stets in Bewegung,
die Blätter der Espe haben niemals Ruh',
Blatt für Blatt, stets in Erregung,
der Mond schaut jeden Abend zu.

Das alte Spinnrad, dort im Eck,
der fleckige Spiegel, blind im Glas,
das alte Leben, vorbei und weg,
erst wachsen noch Blumen, später nur Gras.

Glühwürmchen schweben, ein funkelndes Leben
in Büschen, auch am Grabesrand,
eine Nachtigal schlägt, will alles geben,
dann Abendruhe über Gräberland.

Die Espenblätter niemals schlafen
wenn der Wind zum Tanze weht,
aus dem Himmel klingen Harfen,
das Leben kommt, das Leben geht.

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Im Sommernachtstraum / Die Bürgschaft: Ein Jugend-Roman und ein Theaterstück von Stephan Lill



Im Sommernachtstraum
Eine Gruppe von Jugendlichen probt das Theaterstück von William Shakespeare: Ein Sommernachtstraum. Plötzlich erscheinen unerwartete Zuschauer: Puck, Elfen und ihr Elfenkönig. Sie kommen aus einer anderen Welt. Welche Botschaft bringen sie? Wieso tauchen sie auf? Haben die Schauspieler zu intensiv geübt? Oder sind sie zur wahren Bedeutung des Sommernachtstraums vorgedrungen? Und sollte man sich lieber nicht in Puck, die Elfen oder die Amazonen-Königin verlieben?

Die Bürgschaft
Damons Attentat auf den Tyrannen-König Dionysios misslingt. Damon wird zum Tod am Kreuz verurteilt. Er bittet sich eine Frist aus, in der er seine Schwester Hera verheiraten möchte. Als Bürgen für seine Rückkehr bietet er seinen Freund Phintias an. Dionysios ist einverstanden. Damon kehrt rechtzeitig zurück; doch er muss vorher äußere und innere Widerstände überwinden. Die Gespräche mit dem Gott Apollon helfen ihm dabei.

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