Horst Fleitmann

Mit der Zeit gehen

Zeitlos will man in Gedichten
von Geschehnissen berichten,
die der Zeitgeist angerichtet.
Das wird zeitgleich so belichtet.

Jede Zeit doch, hat auch Fallen.
Vor den Amtszeiten steh'n  Wahlen
Eine Auszeit nutzt nur viel,
wenn sie im-, nicht nach dem Spiel.

Zeitraubend in machen Fällen,
sind beim Sport oft die Zeitsperren.
Zeitgemäß doch die Zeitwesen,
die frühzeitig Zeitung lesen.

Zeitromane oft verschlingend
allzeit mit dem Zeitgeist ringend
zurzeit äußerst zeitverdrossen
sind die üblen Zeitgenossen

die die Endzeit woll´n ausrufen.
Steh´n auf urzeitmäßig´ Stufen.
Unzeitdenken weit und breit:
Untergang in Rekordzeit.

Zwischenzeitlich ruft der Dichter
Mahlzeit....   und macht aus die Lichter.
Isst zur Mittagszeit bei Tisch
jederzeit gern Fleisch und Fisch.

Oft sehr zeitig, meist zur Unzeit
ist vorbei die Stoß- und Drangzeit.
Zeitgemäß, zeitgleich wie ihr (?)
gibt's ein Zeitgedicht von mir.

© Horst Fleitmann, 2021

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 12.04.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Die Idee, die vorgelegten Gedichte in eine Buchform zu bringen, kam mir eines Tages in der Meditation. Dabei verspürte ich eher den Wunsch, dem Leser ein Gefühl von Liebe und Trost zu vermitteln, als dass es ein intellektueller Prozess war. Die Lieder sind einfach gedacht und ebenso gelesen, gibt es mir das Gefühl, erfolgreich die Lücke zwischen Wissen und Werden geschlossen zu haben. Dies ist die Reise, die wir alle von unserem Verstand zum Herzen unternehmen müssen, um uns selbst und die Welt um uns herum heilen zu können. Der Titel des Buches verweist auf eine engelhafte Reinheit, die zugleich Anspruch und auch die tiefe Wirklichkeit ist, die wir alle sind. Es liegt nur an uns, diese Qualität zu entdecken und manchmal helfen dabei ein paar wenige Worte.

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