August Sonnenfisch

Friede in wahnwitzigen Zeiten

 

 

 

 

Friede in wahnwitzigen Zeiten

 

Wir sehnen uns nach Frieden -
nach all diesen Kriegen:
dem Siebenjährigen des Alten Fritzen
um ein Nichts
(1756-1763),
dem Dreißigjährigen Krieg (1618-1648)
der Konfessionen um
ein weiteres Nichts,
den Napoleonischen Kriegen um
ein französisches Nichts,
und den menschendahinraffenden
Weltkriegen
der Moderne
um ein
Nichts und wieder Nichts ...

Wir sehnen uns nach Frieden - nach

all dem Irrlichterlieren
der Regenten im Verborgenen - wie
von den Statthaltern
in den Lichtern der Rampen!

Regenten in Krawatte
und Dekolletee,
die auf Lebenszeit pubertieren:
in all ihren Scharmützeln,
Kämpfen, Konkurrenzen und Kriegen
in allen Erdteilen
und den Nationen …
wie auch in den Kommunen,
Kirche, Kaffeehaus
und im trauten Zuhause!

Wir sehnen uns nach Frieden -
nach all den Kriegen
im eigenen Ego
und all den Kriegen zwischen
Ego und Ego!
 
Allerorten Egomanie!
In der Lüge: "Viel Feind viel Ehr!"
Doch die Wahrheit ist
wieder und wieder:
"Viel Feind – viel Schmerz!"

Ist doch dieses "Niedere Ich" in uns,
das ebenso tüchtig wie tapfer
und turbulent,
unserem "Höheren Ich"
in jüngeren Jahren
schon entflohen:
sprich: dem Genius in nuce entflohen,

der wir eigentlich sind!

Und seither spielt
dieser Kutscher unseres Lebensgefährts
den Napoleon Bonaparte
über die Reise
unseres Daseins hienieden -
die Majestät in der
Kabine aber 
wird nach Kräften
verleugnet, vergessen und versäumt!

*


Doch wo finden wir sie: die Verbundenheit,
das Zueinander,
die sokratischen Synthesen,
den Frieden?
- Es ist die Empathie eines

Marshall Rosenberg
aus Ohio …
- Es ist die gewaltlose Kraft eines
Mahatma Gandhi …

 

- Es ist die Wahrhaftigkeit und die Courage   
der Desserteure von der 
Fahne des Krieges …

- Es ist der Mut und die Hingabe
der
Weiber im Haus, die
den Verfemten und Verfolgten
Unterschlupf und
Nahrung gewährt …

 

Wir finden die Verbundenheit,
das Zueinander,
den Frieden
in den mäeutischen Fragen
einer
Byron Katie, welche
nach der Wahrheit geforscht: der Wahrheit
der niederen Gedanken
in uns und um uns.

Wir finden unsere Heiterkeit
im weltweiten Humor und im
weltweiten Witz!

Und wir erblühen in den
"Zwiegesprächen"
eines
Michael Lukas Moeller:
in seinen Dialogen und Duetten
zwischen mir und dir!

Wir sind geladen von
Paul Watzlawicks
Rufen, wir selbst zu sein:
jenseits der Schablonen,
die sie geschmiedet für uns,
wir selbst zu sein:
in der Regie unseres "Höheren Ich":
ein Spiegelbild
der Götter auf Erden.

Denn wir sind Ebenbilder Gottes in nuce.


 

 

 

(c) August Sonnenfisch, 25. Januar – 14. April 2021 ff

Byron Katie: "Wär wäre ich ohne mein Drama?"
Paul Watzlawick: "Die Möglichkeit des Andersseins".
Michael Lukas Moeller: "Die Wahrheit beginnt zu zweit".
Marshall Bertram Rosenberg: "Konflikte lösen durch gewaltfreie Kommunikation".
Daniele Ganser: "Imperium USA - die skrupellose Weltmacht" (Berlin, 2.X.2020):
Über die "Achtsamkeit":
YouTube-Video mit Ken Jebsen, Minuten 22 bis 30.
Eckhart Tolle: "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart", Seite 66.

Beide: die Herren Ganser + Tolle,
"beobachten" mit ihrem göttlichen BEWUSSTSEIN, das sie eigentlich sind,
welche GEFÜHLE sie fühlen und
von welchen GEDANKEN sie gedacht werden:
sie beobachten, sie betrachten, sie werden inne -
ohne ein Urteil: wach, hingegeben -
in göttlicher Liebe (in der "Agape" der alten Griechen).


 

 

 

 

 

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