Klaus Lutz

Sonnenliebe


Sonnenliebe


Ich liege im Bett. Und sehe, hinter dem Fenster
die Sonne. Und rede mit ihr über Kunst. Male
ihre Nase rot. Male ihren Mund grün. Male ihre
Ohren blau. Male ihre Augen rosa. Male ihren
Mund braun. Und habe keine Schmerzen mehr.
Und sie lächelt durch das Fenster. Mein neuer
Freund. Das Gesicht mit Farben.

Ich liege im Bett. Und sehe, hinter dem Fenster
die Sonne! Und rede mit ihr über Wahrheit.
Denke ihre Trauer schön. Singe ihre Zweifel
hell. Lebe ihre Träume wahr. Hoffe ihre Sprache
treu. Und brauche keine Tabletten mehr. Und
sie winkt durch das Fenster. Mein neuer Freund.
Das Leben mit Liebe!

Ich liege im Bett. Und sehe, hinter dem Fenster
die Sonne. Und rede mit ihr über Menschen.
Fühle ihre Freude mutig. Schreibe ihre Eleganz
still. Hoffe ihre Reisen klar. Spiele ihre Lieder
kniffig. Und brauche keine Ärzte mehr. Und sie
sieht durch das Fenster. Mein neuer Freund.
Der Tag mit Leben!

Ich liege im Bett. Und sehe, hinter dem Fenster
die Sonne. An der Seite, den Tisch mit Arzneien.
Das Sofa mit Kisten. Die Tür mit Postern. Und
treffe die Liebe. Male ihre Worte blau. Denke
ihre Kraft rot. Hoffe ihre Sätze grün. Und fühle
wieder das Herz. Mein neuer Freund. Der Kuss
mit Licht!

(C)Klaus Lutz




Ps. Am 26.4.um 11:11 die
Copyrights gesichert!

Klaus Lutz, Anmerkung zu dem
Gedicht: "Sonnenliebe"


Die Sonne


Mal sehen wie das Gedicht ankommt. Ich habe oft auf der
Sonne gelebt Es stimmt nicht das die Sonne heißt ist. Es
ist kalte Fusion. Unter der Oberfläche ist es riesig.
Restaurants. Bars. Imbisse. Ohne Ende Meere! Herrliche
Strände! Frauen! Und die Sonluzis sind ein freundliches
Volk. Außer ihrer Angel kann man alles von Ihnen kriegen.
Sie beginnen die Meditation mit einem Jahr. Mit fünf
Jahren können Sie schweben. Mit acht Jahren fliegen. Und
mit zehn Jahren haben sie ihre erste universelle Erleuchtung.
Mit zwanzig Jahren werden die sonluzis dann selbst zum
Universum. Ihre Frauen wissen das. Und kriegen dafür vier
Freikarten fürs Kino, im Monat. Von den ehemaligen Gatten.
Den erleuchteten Universen. Ich kann leider keine Reise
zur Sonne vermitteln, im Moment. Da ist gerade ein
Wettbewerb im Kuchenbacken. Dieses Jahr ein wett backen
mit Gugelhupf. Drei Monate. Eine Woche ist schon vorbei.
Nun, komme ich zu dem Gedicht zurück. Die Sonne. Sie
kann sich bis zur Größe eines Fußballes reduzieren. Und
wenn sie Nachts nicht am Himmel ist. Dann, sitzt sie bei
mir auf dem Sofa. Alles andere ist Lüge. Sie ist gerne ein
Feuerball. Aber den ganzen Tag ist zu viel für sie. Es nervt,
immer nur zu leuchten. Auch eine Sonne muss mal in sich
gehen. Bei den neueste Rezepten für Knödel, gelingt das
auch. Da ist die Sonne ganz bei sich. Wie auch bei
Eisschokolade. Und das wollte ich auch mit dem Gedicht
sagen: "Lassen wir der Sonne einen Platz in unserem
Herzen!" Und das Licht und die Liebe leuchten. Und
seien wir glücklich das es die Sonne gibt. Und, wenn sie
Nachts nur mich besucht. Dann liegt das daran das ich
ein Wunder bin. Erfrischend: Mit Humor! Mit Witz! Mit
Charme. Dass, was die Sonne nach einem harten Tag
braucht! (C)Klaus Lutz
Klaus Lutz, Anmerkung zum Gedicht

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Es wurde sehr viel geschrieben über jene Jahre der unseligen Diktatur eines wahnwitzigen Politikers, der glaubte, den Menschen das Heil zu bringen. Das meiste davon beschreibt diese Zeit aus zweiter Hand! Ich war dabei, ungeschminkt und nicht vorher »gecasted«. Es ist ein Lebensabschnitt eines grünen Jahzehnts aus zeitlicher Entfernung gesehen, ein kritischer Rückblick, naturgemäß nicht immer objektiv. Dabei gab es Begegnungen mit Menschen, die mein Leben beeinflussten, positiv wie auch negativ. All das zusammen ist ein Konglomerat von Gefühlen, die mein frühes Jugendleben ausmachten. Ich will versuchen, diese Erlebnisse in verschiedenen Episoden wiederzugeben.

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